Köln: Rheinmetropole mit viel Humor

Köln: Rheinmetropole mit viel Humor

Rund um den Kölner Dom tobt nicht nur zum Karneval das Leben. Wer die Stadt aus einer besonderen Perspektive kennenlernen will, kann sich Köln von oben nähern - oder kulinarisch.

  • Ausflugsdampfer auf dem Rhein© dpa
    Bei Schiffstouren auf dem Rhein lassen die Passagiere an Deck das Panorama der Domstadt Köln an sich vorbeiziehen.
  • Duftmuseum in Köln© dpa
    Das Duftmuseum: 1709 komponierte Parfumeur Johann Marina Farina das erste Eau de Cologne für die feine Damenwelt.
  • Weihnachtsmarkt in Köln© dpa
    Kaum naht die Adventszeit, füllen sich vielerorts auch wieder die Weihnachtsmärkte - so wie hier in Köln.
Wer am Kölner Hauptbahnhof ankommt, steht direkt von dem Wahrzeichen der Stadt: Dem Kölner Dom. Die gotische Kathedrale ist eine der bekanntesten und schönsten Kirchen der Welt und deutsches UNESCO-Welterbe. Legendär ist die 632-jährige Bauzeit des Doms, die die Kölner seinerzeit mit den Worten kommentiert haben sollen: "Wenn der Dom fertig ist, geht die Welt unter." Es ist also noch Zeit. Denn ganz fertig wird der Kölner Dom wohl nie.
Karneval in Köln
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Kölner Jecken werfen Kamelle in die Menge.

Karneval in Köln: Die Narren sind los

Wichtiger Standortfaktor neben dem Dom ist der Humor. Zum Karneval zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag verwandelt sich Köln in eine Narrenhochburg. Selbst die regionalen Konkurrenten und Karnevalshochburgen Düsseldorf und Mainz können da nicht mithalten. Wer sich nicht unbeliebt machen will, ruft übrigens "Alaaf". Wer Helau in die Menge schreit, wird schnell für einen Mainzer oder Düsseldorfer gehalten. Wer diesem Humor, Büttenreden, Kamelle und Trubel nichts abgewinnen kann, meidet die Stadt also besser rund um Rosenmontag.
Groß St. Martin in Köln
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Kirche Groß St. Martin in der Altstadt von Köln.

Kölner Altstadt: Lebenslust und historisches Flair

Ist der Karneval vorbei, geht es in der Altstadt aber längst nicht gemächlich zu. Vor allem um die ehemalige Benedektinerabtei St. Martin, dem Altem Markt und dem Heumarkt vermischen sich in dem Gebiet schon seit dem Mittelalter Wohnen, Arbeiten, Vergnügen, Kultur und Tourismus auf lebhafte Weise. Zwischen den alten Häusern und in den kleinen Gassen mit historischem Flair bieten Restaurants, Geschäfte, Brauhäuser und öffentliche Plätze aber immer noch Gelegenheit zum entspannten Schlendern.
Rhein-Seilbahn in Köln
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Ein Gondel der Rhein-Seilbahn überquert den Rheinpark.

Mit der Seilbahn über den Rhein

In der Altstadt ist der Rhein nie weit. Filetstück des Rheinufers ist die Altstadtpromenade mit dem Rheingarten. Zwischen Rheinpark und dem Kölner Zoo auf der Domseite bringt die Kölner Seilbahn Besucher in 44 Gondeln über den Fluss - Panoramablick auf die Domstadt inklusive. Der Rheinauhafen in der Südtstadt ist Flaniermeile, Yachthafen und Nobelviertel zugleich und bleibt vor allem wegen der untramodernen, fast brutalistischen Architektur der Kranhäuser in Erinnerung.
Rheinischer Sauerbraten
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Rheinischer Sauerbraten mit Rosinen und Klößen

Kölner Küche von herzhaft bis süß

Wer sich Köln kulinarisch nähern will, hat in den traditionelleren Restaurants der Stadt die Auswahl zwischen Gerichten der klassisch rheinischen Küche und einigen Kölner Spezialitäten. Rheinischer Sauerbraten, Himmel un Ääd mit Flönz und Muscheln rheinische Art gehören zu den Standards. Dazu kommen Halver Hahn (Roggenbrötchen mit Gouda und scharfem Senf), Kölscher Kaviar (Blutwurst mit Roggenbrot, scharfen Zwiebeln und Senf) sowie Rievkoche (Reibekuchen) in allen Variationen. Kölsch sorgt dafür, dass alles gut rutscht. Zum Nachtisch munden Gebäckspezialitäten wie Mutze, Mutzemandeln und Krapfen.

Karte

Doppeldeckerbus London
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Quelle: Berlin.de/Stadt Köln

| Aktualisierung: 18. Juli 2016

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