Polen: Tipps für die Reise ins Nachbarland

Polen: Tipps für die Reise ins Nachbarland

Mautgebühren, Promille-Grenze, telefonieren: Was Urlauber bei einer Reise nach Polen wissen müssen.

Tipps für Touristen

© dpa

Touristen sollten sich vor ihrer Reise mit den Eigenheiten der Urlaubsländer auseinandersetzen und zum Beispiel wissen, dass man in Polen nicht mit dem Euro zahlt. (im Bild: Sopot)

Touristen sollten für ihren Trip nach Polen die Eigenheiten des Urlaubslandes kennen. Die wichtigsten Tipps für eine Reise nach Polen.

Einreise nach Polen

Die Einreise nach Polen ist für EU-Bürger ohne Visum erlaubt. An der polnischen Grenze genügt ein Personalausweis. Die regelmäßigen Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland sind mit dem EU-Beitritt zwar entfallen, gelegentliche Kontrollen sind aber möglich.

Mautgebühren in Polen

Auf den polnischen Autobahnen A1 (Danzig), A2 (Posen und Warschau) und A4 (Breslau) fallen Mautgebühren an. Die Höhe der Gebühren hängt dabei von der Länge der Strecke ab. Die Fahrt von der deutsch-polnischen Grenze nach Warschau kostet beispielsweise knapp 20 Euro.

Geschwindigkeitsbegrenzungen in Polen

Auf polnischen Autobahnen müssen Fahrer das Tempo-Limit von 140 km/h beachten. In geschlossenen Ortschaften gilt tagsüber ein Tempolimit von 50 km/h, in der Nacht sind 60 km/h erlaubt.

Promille-Grenzen in Polen

In Polen gilt die Alkohol-Grenze von 0,2 Promille. Verstoßen Autofahrer gegen diese Regel, kann das Bußgeld schnell auf über 1000 Euro steigen.

Mobilität in Polen

Wer innerhalb Polens unterwegs ist, kann zwischen zwei Verkehrsunternehmen wählen: «Przewozy Regionalne» und «PKP Intercity». Beim Kauf einer Fahrkarte sollten Urlauber allerdings darauf achten, ob sie umsteigen müssen. Dann könnte es sein, dass sie von einer Gesellschaft zur anderen wechseln müssen und entsprechend zwei verschiedene Tickets benötigen. Buchen können Touristen schon zu Hause bequem über das Internet. Taxen haben in Polen keine einheitliche Farbe. Sie sind durch die Aufschrift «Taxi» und eine Telefonnummer gekennzeichnet. Urlauber sollten nur in solche Wagen steigen, die ihre Preise innen aushängen.

Telefonieren in Polen

Touristen telefonieren vergleichsweise günstig in Polen, denn dort schützt die EU vor zu hohen Kosten. Telefonate dürfen maximal den nationalen Tarif plus 5 Cent Roaminggebühr pro Minute kosten, für angenommene Anrufe wird etwas über 1 Cent fällig. Eine SMS kostet maximal den nationalen Tarif plus 2 Cent. Ein MB Daten kostet den nationalen Tarif plus 5 Cent. Ab dem 15. Juni 2017 gibt es in der EU gar keine Roaminggebühren mehr. Dann gilt durchweg der nationale Tarif.

Geld in Polen

Die polnische Währung heißt Zloty, kurz PLN. Das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte ist kein Problem. Allerdings sollten Urlauber darauf achten, dass ihre Karte bei bargeldloser Zahlung mit Zloty belastet wird statt mit Euro, denn das ist in der Regel günstiger. Ein Zloty sind etwa 24 Cent.

Geldautomaten in Polen

Reisende müssen beim Geldabheben in Polen aufpassen, dass sie nicht aus Versehen einer Spende zustimmen. Denn an manchen Geldautomaten werden Kunden nach dem Einführen der Karte um eine Spende für eine Hilfsorganisation gebeten, erklärt das Unternehmen EURO Kartensysteme in Frankfurt, ein gemeinsamer Dienstleister der deutschen Kreditwirtschaft. Bei der Auswahl «Ja» werde um die Eingabe eines Betrags gebeten. Nach Eingabe von Betrag und PIN werde die Transaktion abgeschlossen, und der Kunde erhalte statt Bargeld eine Spendenquittung.

Vorsicht bei Geldautomaten in Polen

Kunden sollten daher beim Geldabheben immer eine Sprache wählen, die sie verstehen und die Texte auf den Bildschirmen genau lesen. Außerdem sollten sie keine Fragen bestätigen, die sie nicht genau verstanden haben. Im Zweifel ist es besser, die Transaktion abzubrechen und einen anderen Geldautomaten zu suchen.

Rauchverbot in Polen

In Polen gilt ein generelles Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Das Rauchen ist an öffentlichen Plätzen, in Gebäuden und Verkehrsmitteln verboten. Ausnahmen sind dafür vorgesehene Orte wie spezielle Raucherzonen oder -lokale.
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Krankenversicherung in Polen

In Polen gilt die europäische Krankenversichertenkarte -allerdings nur bei Ärzten, die dem gesetzlichen Versicherungssystem angehören. Privatärzte müssen Reisende auch in Polen selbst bezahlen und um einen Beleg bitten.

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Breslau

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  • Kiew: Sophia square and Saint Sophia Cathedral© Kyiv City State Administration/www.city-kyiv.com.ua/uefaeuro2012
    Kiew: Sophia square and Saint Sophia Cathedral
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Quelle: Berlin.de/dpa

| Aktualisierung: 16. August 2016

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