Kiew: Ukrainische Hauptstadt am Dnjepr

Kiew: Ukrainische Hauptstadt am Dnjepr

Ukrainischer Barock, imperiale Bauten und ein pulsierendes Nachtleben - Kiew hat Touristen eine Menge zu bieten.

  • Weltkulturerbe Sophienkathedrale© dpa
    Unter dem Schutz der Unesco: Die Sophienkathedrale in Kiew wartet im Inneren mit Malereien und Fresken auf.
  • Imposante Bauten© dpa
    Alte Kirchen und Klöster, ukrainischer Barock, imperiale Bauten, Sowjetvergangenheit, moderne Kunst und pulsierendes Nachtleben- Kiew ist für Touristen ein attraktives Ziel.
  • Prachtstraße lädt zum Bummeln ein© dpa
    Wieder aufgebaute Prachtstraße: Die Kreschtschatik.
Gut 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs präsentiert sich die ukrainische Metropole Kiew als Brücke zwischen Ost und West.

Imperiale Bauten in Kiew

Alte Kirchen und Klöster, ukrainischer Barock, imperiale Bauten, Sowjetvergangenheit, moderne Kunst und pulsierendes Nachtleben - Kiew hat für Touristen eine Menge zu bieten. Im Juni verleihen die zahlreichen Kastanien der Innenstadt der Drei-Millionen-Metropole eine angenehme Atmosphäre, und Touristen können sich in ihrem Schatten vom Reiz der Stadt bezaubern lassen.
Platz der Unabhängigkeit
© dpa

Der Platz der Unabhängigkeit ist Kiews Zentrum.

Kreschtschatik, Kiews Prachtstraße

Eine Tour durch die ukrainische Hauptstadt beginnt im Zentrum auf dem Unabhängigkeitsplatz und dem Kreschtschatik, der nach dem Krieg im Stalinschen Architekturstil wieder aufgebauten Prachtstraße. Die breiten Bürgersteige mit den vielen Bänken unter den Kastanien laden zum Verweilen ein.
Land: Ukraine
Einwohner: 3 Millionen
Sprache: Ukrainisch
Währung: Hrywnja
Zeitzone: MEZ + 1h

Mutter-Heimat-Statue am Dnjepr

An schier endlosen Plattenbauten vorbei, die auch in ihren modernen Ausführungen immer noch eher an Moskau, denn an Berlin oder London erinnern, eröffnet sich der Blick auf den Dnjepr. Das rechte Ufer des breiten Stroms wird vor allem von der riesigen Mutter-Heimat-Statue dominiert- eines der Wahrzeichen der Stadt. 1981 eingeweiht, komplett aus Stahl und zehn Meter höher als die Freiheitsstatue in New York, soll es an den Sieg der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg erinnern. Rechts davon sind bereits die vom satten Grün eingerahmten goldenen Kuppeln des Kiewer Höhlenklosters zu sehen.

Beliebter Park im Zentrum Kiews

Vorbei am protzigen Sowjetbau des ukrainischen Außenministeriums, der auf den Trümmern der von den Sowjets zerstörten Dreifaltigkeitskirche errichtet wurde, gelangt man zu den Steilhängen des Dnjeprs. Hinab zum Fluss geht es über den Andreassteig. Zuvor muss jedoch unbedingt ein Unikum des modernen Kiews aufgesucht werden. Inmitten des Zentrums wurde ein kleiner Park mit fantasievollen Skulpturen errichtet. Politiker reißen sich darum, neue Skulpturen zu spenden, um ihre Namen auf den Täfelchen zu sehen. Die Kiewer lieben es, an diesem Platz ihre freien Stunden zu verbringen.

Kiew ist eine der teuersten Städte Europas

Zum Abend entspannen die Einheimischen gern in den vielen Bars und Restaurants der Innenstadt. Besucher sollten jedoch bei ihren Bestellungen nicht vergessen, dass Kiew eine der teuersten Städte Europas ist.

Teilreisewarnung für die Ukraine

Aktuell gilt für bestimmte Orte und Landkreise in der Ukraine eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes. Welche Gebiete betroffen sind, kann der Website der Behörde entnommen werden. Reisende sollten sich rechtzeitig vor der Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. unmittelbar mit dem Generalkonsulat Donezk in Verbindung setzen. (Stand: August 2016)

Karte

Fotostrecke:

  • Kiew: Sophia square and Saint Sophia Cathedral© Kyiv City State Administration/www.city-kyiv.com.ua/uefaeuro2012
    Kiew

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. August 2016

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