London: Spartipps für die Reise an die Themse

London: Spartipps für die Reise an die Themse

London ist teuer- aber mit den richtigen Tipps kommt man in der Metropole an der Themse auch mit wenig Geld voll auf seine Kosten.

Besser in den Doppeldeckerbus

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Beim Fahren mit der U-Bahn können London-Touristen arm werden - die «Oyster Card» verhindert das. Oder man steigt gleich in den Doppeldeckerbus.

Kein Eintrittsgeld zahlen

Der Zutritt zur Westminster Abbey, in der Prinz William und Kate Middleton geheiratet haben, kostet normalerweise satte 20 Pfund. Was kaum einer weiß: Man muss nur bis 17 Uhr warten, dann ist der Eintritt zum Abendgottesdienst frei, und man hört beim Evening Song auch noch den wunderbaren Kirchenchor gratis. Im Gegensatz zu den Kirchen sind die meisten großen Museen in London grundsätzlich gratis zugänglich, darunter die Tate Modern, die National Gallery und das British Museum.

Essen in London: Gut, günstig und mit toller Aussicht
Essen in London: Günstig und gut
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Essen in London

Billig essen mit toller Aussicht kann man direkt gegenüber der Westminster Abbey im St. Thomas' Hospital. Man muss nur über die Westminster Bridge laufen, dann ist man schon da. Von dem neu eingerichteten Restaurant hat man einen fantastischen Ausblick auf die Parlamentsgebäude.

Zum Schnäppchenpreis im Studentenwohnheim übernachten

Zum Schnäppchenpreis wohnen kann man im Studentenwohnheim. Das Zimmer gibt's für deutlich weniger Geld als das Hotel. Allerdings ist nicht immer etwas zu haben oder ein Bad dabei. Die Unterkünfte sind vor allem in der vorlesungsfreien Zeit von Juni bis September im Angebot.

Günstig mit dem Doppeldeckerbus durch London kutschieren

Die U-Bahn ist teuer. Wenn man sie nutzt, sollte man eine Oyster Card wählen, die automatisch den billigsten Tarif ausfindig macht. Bei vielen Fahrten halbiert sich so der Preis. Man kann einen beliebigen Betrag auf der Karte abspeichern und sie immer wieder neu aufladen. Im übrigen ist es aber viel billiger, Doppeldeckerbus zu fahren. Außerdem bekommt man dabei gleich noch eine Stadtrundfahrt geboten.

Kultur: Beim Picknick Konzerten lauschen
Statue von Winston Churchill vor Big Ben
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Statue von Winston Churchill vor Big Ben

Gratis Open-Air-Konzerte gibt's im Sommer auf dem Trafalgar Square. Berühmt sind auch die Sommer-Konzerte auf Hampstead Heath am Kenwood House. Die kosten zwar einiges, aber man kann sich auch einfach gleich neben die Absperrung auf eine Picknickdecke setzen. Da hört man fast genauso gut, und es ist umsonst.

Im historischen Strafgerichtshof auf Dickens Spuren wandeln

Britisches Flair zum Nulltarif bekommt man im Old Bailey, dem historischen Strafgerichtshof, der schon in den Romanen von Charles Dickens eine Rolle spielte. Alles sieht dort heute noch genauso aus wie damals einschließlich der gepuderten Richterperücken, die man unter anderem aus «Ein Fisch namens Wanda» mit John Cleese kennt. Einfach reingehen und in irgendeinen beliebigen Prozess reinsetzen.

Theater wie in alten Zeiten erleben

Für fünf Pfund zu Shakespeare: Im Globe Theatre am Südufer der Themse kann man Shakespeare-Stücke so erleben, wie sie zu seinen Lebzeiten aufgeführt wurden. Ziemlich locker ging es da zu: Die Zuschauer aßen zwischendurch Obst und Nüsse und bewarfen damit auch schon mal den Bösewicht. Ein Stehplatz direkt vor der Bühne kostet nur 5 Pfund.

Reduziert einkaufen
Shoppen bleibt teuer
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Einkaufen in London

Kann man in fast jedem englischen Supermarkt. Im Kühlregal stehen unter «Reduced» die Lebensmittel, die in ein bis zwei Tagen ablaufen. Die Imbissstände auf Camden Market gehen eine Stunde vor Marktschluss mit den Preisen runter.

Touristenfallen meiden

Dazu gehören das überfüllte und überteuerte Madame Tussauds, die Geisterbahn London Dungeon und der Londoner Zoo, der von jedem deutschen Provinz-Zoo übertroffen wird. Wenn die Kinder unbedingt Tiere sehen wollen und die Erwachsenen ein Stückchen Natur, dann sollte man Mudchute Park & Farm auf der Isle of Dogs ansteuern: Der Eintritt ist frei.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. August 2016

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