Innsbruck: Österreichs goldenes Dach

Innsbruck: Österreichs goldenes Dach

Im Herzen der österreichischen Alpen bietet Innsbruck zu jeder Jahreszeit herrliche Aussichten.

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    Innsbruck Panorama im Winter
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    Märchenbild in einer Gasse der Altstadt
Umgeben von den Tiroler Bergen liegt Innsbruck im Herzen der österreichischen Alpen. Wahrzeichen der Stadt ist das «Goldene Dachl», ein Prunkerker in der historischen Altstadt. Im Sommer locken Hofburg und Hofkirche Touristen aus aller Welt in die Stadt. Im Winter bietet die Olympia-Stadt von 1964 und 1976 alles, was Schneehasen sich wünschen: eine spektakuläre Sprungschanze und zahlreiche Ski- und Snowboardpisten.
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Innsbruck Skyline, links unten das "Goldene Dachl" von oben.

2657 vergoldete Dachziegel

Am Übergang vom Mittelalter zur Renaissance war es der Habsburger Kaiser Maximilian I. (1459–1519), der das Bild der Stadt formte. Er machte Innsbruck zum Ausgangspunkt seines Reiches, das sich von Spanien und Burgund bis nach Ungarn erstreckte. So ließ er auch das "Goldene Dachl" bauen, einen Prunkerker mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln, der das Zentrum Europas symbolisieren sollte.
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Hofburg, innerer Hof

Barocke Hofburg Innsbruck

Die Hofburg in Innsbruck war einst Sitz der Tiroler Landesfürsten. Schon im Mittelalter stand hier eine Burg, die immer wieder erweitert wurde. Maria Theresia (regierte von 1740-1780) gab den Auftrag zum Umbau im Stile des Wiener Rokoko, obwohl sie selbst nur zweimal (1739 und 1765) in Innsbruck war. Die Prunkräume stehen Besuchern offen, schräg gegenüber liegt der Hofgarten. Im Nordwesten schließt sich die barocke Domkirche St.Jakob an, an deren Altar sich das berühmte Mariahilfbild von Lukas Cranach d.Ä. befindet.
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Hofburg und Park

28 schwarze Männer in der Hofkirche

Für sein überaus prunkvoll gestaltetes Grabmal plante Maximilian eine Eskorte lebensgroßer Bronzefiguren, die von herausragenden Künstlern seiner Zeit gestaltet wurden. An den 28 so genannten "Schwarzen Mandern", die die Vor- und Nachfahren Maximilans darstellen, arbeitete auch der Maler Albrecht Dürer mit.

Fertig gestellt wurden die Statuen allerdings erst unter Maximilians Enkel, Ferdinand I., der das Renaissancekunstwerk in der Innsbrucker Hofkirche aufstellen ließ. Das Grabdenkmal ist heute das bedeutendste Kaisergrabdenkmal Europas.
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Spektakulär: Bergisel Sprungschanze

Hoch über den Köpfen der Stadt thront die Bergisel Sprungschanze, die alljährlich dritte Station der Internationalen Vier-Schanzen-Tournee am Neujahrstag ist. Die Schanze mit dem silbern in der Sonne glänzenden, geschwungenen Turmkopf sieht aus wie eine riesige Statue.

Blick von der Schanze auf Tirol

Verantwortlich dafür ist die Stararchitektin Zaha Hadid: Nach ihren Entwürfen wurde am Platz der abgerissenen alten Schanze, auf der es 1964 und 1976 auch um Olympiagold gegangen war, der Neubau errichtet. Im September 2002 war die Eröffnung. Ein Schrägaufzug bringt Sportler wie Besucher vom Auslauf hoch zur Schanze. Auf dem Turm gibt es ein Café und eine Aussichtsplattform - jeweils mit Blick über Innsbruck und auf die Berge der Nordkette.
Land: Österreich
Einwohner: 130.000
Sprache: Deutsch
Währung: Euro
Zeit: MEZ
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Innsbruck Panorama im Sommer

Mit der Seilbahn in die Berge

Von der gleichen Architektin stammt auch das Aussehen der Standseilbahn, die seit 2007 vom Congress in der Innenstadt mit Zwischenstopp beim Alpenzoo auf die Hungerburg führt. Das Bauwerk, dessen organisch geformte Stationen an das Fließen von Eis und Gletschern erinnern, ersetzt die vor mehr als 100 Jahren errichtete alte Bahn.

Alt und neu in der Innenstadt

Das wohl bedeutendste öffentliche Bauwerk der letzten Jahre – die Rathausgalerien von Dominique Perrault – lebt von der Verschränkung von Verwaltungsbau und Shoppingmall. Die Passage verbindet die vier Pracht-Straßen und -Plätze der Innenstadt miteinander. Mitten in der der lichtdurchfluteten Einkaufsmeile ragt ein 37 Meter hoher gläserner Aussichtsturm hervor, von dem man die ganze Stadt überblicken kann.
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Historische Altstadt

Ein Museum über die Zeit um 1500

Das "Goldenes Dachl – Maximilianeum" ist ganz dem Mikro- und Makrokosmos der Zeit um 1500 gewidmet. Das Museum beschäftigt sich mit Kaiser Maximilian I. (1459–1519) und gibt ausführlich Auskunft über das "Goldene Dachl". Ein multimedial gestalteter Abschnitt versetzt Besucher mit Bildern und Musik ins Mittelalter.

Graf Dracula in Schloss Ambras

Wenige Autominuten außerhalb der Stadt liegt das Schloss Ambras, das allerhand Kuriositäten zeigt: Vom ausgestopften Hai bis zum Porträt von Vlad IV. Tzepesch Dracul, dem realen Vorbild für den literarischen Graf Dracula.

Karte

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Quelle: kra/Berlin.de

| Aktualisierung: 22. Juli 2016