Rügen: Kreidefelsen brechen ab

Rügen: Kreidefelsen brechen ab

Auf der Ostseeinsel Rügen brechen immer wieder Teile der berühmten Kreidefelsen ab und stürzen unwiederbringlich ins Meer. Zuletzt fiel im Juli 2010 ein 20 Meter langes Teil nahe der Felsformation "Wissower Klinken" ab und zerbrach. Dabei ist das durch den romantischen Maler Caspar David Friedrich berühmte Naturdenkmal selbst kaum noch zu erkennen. Bereits 2005 waren mehrere Hauptzinnen und viel Kreide an den "Wissower Klinken" abgebrochen. Durch die Erosion gehen die einzigartige Naturdenkmäler allmählich verloren.

  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch 2010© dpa
    Luftaufnahme der Abbruchstelle an der Steilküste der Insel Rügen, wo am 27.07.2010 Teile der Kreidefelsen abgebrochen waren.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2010© dpa
    Abbruchstelle an der Kreideküste der Insel Rügen, wo am 27.07.2010 Teile der Kreidewand abbrachen.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2010© dpa
    An der vielbesuchten Kreideküste bei Sassnitz im Nationalpark Jasmund sind am 27.07.2010 rund 200 bis 300 Tonnen Kreide und Mergel in die Tiefe gestürzt. Menschen wurden nicht verletzt.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch 2010© dpa
    Touristen hatten zuvor nördlich von Sassnitz ein Donnern an der bis zu 80 Meter hohen Steilküste gehört und die Polizei alarmiert.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2010© dpa
    Obwohl niemand vermisst wurde, suchten Hunde einer Rettungsstaffel am Geröllfeld nach möglichen Verschütteten, schlugen aber nicht an. Die Meldung über den Abbruch lockte noch am Abend Hunderte Schaulustige an die Stelle, wo sich auf 20 Metern Kreide und Mergel fast drei Meter hoch türmten.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2010© dpa
    Nach einer Inspektion der Abbruchstelle sagte Michael Weigelt vom Nationalparkamt: «Bei dem Abbruch handelt es sich um ein vergleichsweise kleines Ereignis».
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2010© dpa
    Schon am nächsten Tag badeten Touristen wieder an der Steilküste, wo die Kreidefelsen abgebrochen waren.
  • Rügen: Warnung bei den Kreidefelsen© dpa
    Weiterer Abstürze an der selben Stelle werden als gering eingeschätzt, der Nationalpark wird auch nicht gesperrt. Allerdings warnt das Nationalparkamt schon seit Jahren mit Hinweisschildern vor der Gefahr, die von Steilufern ausgehen kann. So sollte im Winter und im Frühjahr das Wandern an den Steilufern unterlassen werden.
  • Rügen: Kreidefelsen
    Die berühmte Kreideformation "Wissower Klinken", wie sie vor dem großen Felsabbruch im Jahr 2005 aussah. Der romantische Blick von den "Wissower Klinken" wurde durch Bilder des Malers Caspar David Friedrich bekannt und ist einer der Touristenattraktionen an der Kreideküste. Unweit der Kreideformation "Königsstuhl" ragten die bis zu 20 Meter hohen Zinnen über den Ostseestrand.
  • Rügen: Gemälde von Caspar David Friedrich© dpa
    Das Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen" von Caspar David Friedrich bei einer Ausstellung in Hamburg. Das um 1818 entstandene populäre Gemälde zeigt drei Menschen an der Klippenkante der Kreidefelsen auf Rügen.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch der "Wissower Klinken" 2005© dpa
    Die Kreideformation "Wissower Klinken" auf der Insel Rügen: oben der Blick vor dem großen Fels-Abbruch im Jahr 2005, unten die Reste nach dem Abbruch.
  • Rügen Königsstuhl© dpa
    Touristen auf dem Kreidefelsen "Königsstuhl" auf der Ostseeinsel Rügen. Der mit 117 Metern höchste Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund wird jährlich von rund 600.000 Touristen besucht.
  • Rügen: Abbruch nahe der Kreidefelsen 2008© dpa
    Im April 2008 hatte sich einen Kilometer entfernt von den "Wissower Klinken" eine Kreideformation auf einer Länge von mehr als 100 Metern aus der Wand gelöst.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2008© dpa
    Insgesamt stürzten im April 2008 rund 15.000 Kubikmeter Kreide auf einer Länge von 100 Metern in die Tiefe.
  • Rügen: Abbruch nahe der Kreidefelsen© dpa
    Reste der "Wissower Klinken" an der Kreideküste auf der Insel Rügen im April 2008.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch 2007© dpa
    Nach heftigen Regenfällen brachen im Juli 2007 rund 5000 Kubikmeter Kreide von der Steilküste ab und stürzen in die Tiefe. Der Abbruch "mittlerer Größe" ereignete sich mit extremen Niederschlägen, bei denen innerhalb von 24 Stunden rund 62 Liter pro Quadratmeter niedergegangen waren.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch der© dpa
    Der verheerendste Abbruch ereignete sich 2005, als in der Nacht zum 24.02.2005 mehrere der Hauptzinnen abbrachen und rund 50.000 Kubikmeter Kreidefelsen zerstört wurden.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch der© dpa
    Nach dem Abbruch 2005 zog es Touristen an die Abbruchstelle der "Wissower Klinken" zwischen Sassnitz und dem Königsstuhl.
  • Rügen: Kreidefelsen-Abbruch nahe der Wissower Klinken 2005© dpa
    In dem Geröll der herabgestürzten Kreidefelsen kann man mit etwas Glück Fossilien finden.
  • Rügen: Kreideküste nahe der "Wissower Klinken" 2005© dpa
    Touristen suchen nahe der Kreidefelsen "Wissower Klinken" nach einem Kreideabbruch im Februar 2005 am Ostseestrand nach Feuersteinen.
  • Rügen: Kreidefelsen "Wissower Klinken" 2002© dpa
    Vor den Abbrüchen: So sah das vollständige Naturdenkmal "Wissower Klinken" an der Kreideküste der Insel Rügen im Jahr 2002 aus.
  • Rügens Kreideküste© Antje Kraschinski/BerlinOnline
    Herrliche Panoramablicke auf die Kreidefelsen eröffnen sich bei Bootstouren entlang der Kreideküste.

Mehr zum Thema

Weitere aktuelle Fotostrecken

  • Herbst im Schlaubetal© picture-alliance/ ZB
    Herbst in Brandenburg
  • Kraniche im Spreewald© dpa
    Kraniche in Brandenburg
  • Buckowsee© dpa
    Weltnaturerbe Grumsin
  • Riebener See© jbo/BerlinOnline
    Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Wolletzsee© picture-alliance/ dpa
    Sommer in Brandenburg
  • Helenesee© dpa
    Badeseen in Brandenburg