Wildtierland Gut Klepelshagen bei Strasburg

Wildtierland Gut Klepelshagen bei Strasburg

Hirsche, Rehe, Wildschweine, Bussarde, Waldkäuze, Schwarzspechte und Moorfrösche hören und sehen: Wer auf heimische Safari gehen will, ist in der Uckermark richtig.

  • Auf Safari in «Meck-Pomm»© dpa
    Besucher im Wildtierland hören ihn schon von Weitem - mit etwas Glück sind die röhrenden Hirsche im Herbst aber auch zu sehen. (Bild: Deutsche Wildtier Stiftung/Martin/dpa/tmn)
  • Auf Safari in «Meck-Pomm»© dpa
    «Guck mal die Spinne!» Im Wildtierland lassen sich eine Menge interessante Entdeckungen machen - nicht nur die Kleinen bekommen da große Augen. (BIld: Deutsche Wildtier Stiftung/Martin/dpa/tmn)
  • Auf Safari in «Meck-Pomm»© dpa
    Nicht nur die großen Tiere lohnen hier einen genauen Blick: Der Moorfrosch fühlt sich im Wildtierland genauso wohl wie der Laubfrosch hier im Bild (Hyla arborea). (Bild: Deutsche Wildtier Stiftung/Martin/dpa/tmn)
Das Wildtierland in der Nähe von Strasburg ist ein gut 1.000 Hektar großes Gelände mit Wiesen, Wäldern, Hügeln, Bächen und Teichen. Lebensraum für die Wildtiere. Und wie immer bei Safaris, gehören Geduld und eine Portion Glück dazu. Warten, dass sich die Tiere zeigen, die eher zu hören als zu sehen sind.

Tiere in freier Natur

Das Wildtierland ist kein Wildpark: Außer den Kühen des angegliederten Öko-Bauernhofs werden keine Tiere hinter Zäunen gehalten. Die Macher des Naturerlebnisprojekts, die Deutsche Wildtierstiftung, versuchen vielmehr, der heimischen Fauna ideale Bedingungen zu bieten.
Auf Safari in «Meck-Pomm»
© dpa

Auch ein Hingucker: Der Waldkauz gehört zu den ungewöhnlichen Bewohnern des Wildtierlandes in der Uckermark. (Bild: Deutsche Wildtier Stiftung/Maskow/dpa/tmn)

Im Mittelpunkt steht das „Tal der Hirsche“. Eine etwa 100 Hektar große Fläche, die nicht von Menschen gestört wird. Besucher können die Hirsche, Rehe oder auch Vögel von mehreren «Erlebniskanzeln» oder von beschilderten Wegen aus in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Diese ist im Fall des Moorfrosches zum Beispiel der Erlen-Sumpf. Über weichen Waldboden erreicht man die gruselig anmutende Landschaft, in der Baumstümpfe aus brackig-grünem Wasser ragen. Hier kann dem Besucher plötzlich einer der erdbraunen Frösche vor die Füße hüpfen. Nur erahnen lassen sich tagsüber die Wildschweine. Sie wittern die Menschen schon von weitem und verbergen sich im Unterholz.
Auf Safari in «Meck-Pomm»
© dpa

Sumpfiges Gelände im Wildtierland - sieht auf den ersten Blick nicht spektakulär aus, birgt aber einige zoologische Überraschungen. (Bild: Deutsche Wildtier Stiftung/dpa/tmn)

Themenwege

Durch das Wildtierland Gut Klepelshagen führen acht Themenwege mit Erlebniskanzeln, die Auskunft über das Leben der Wildtiere geben.

Die Erlebniswege sind zwei bis gut sechs Kilometer lang und teilweise je nach Jahreszeit besonders attraktiv.

Der Fuchsberg-Weg bietet einen weiten Blick über die Landschaft mit den der Brohmer Bergen, einem See und vielen Wiesen. Im Herbst sind hier gegen Abend Kraniche und Gänse auf ihrem Zug nach Süden zu sehen.

Im "Kleinen Moosbruch" brüten die Kraniche im Frühjahr und die Moorfrösche laichen hier.

Die "Alte Baumschule" hilft, das Wissen um Baumarten aufzufrischen: Der Weg führt entlang einer Forstplantage aus dem 19. Jahrhundert.

Botschaft der Wildtiere

Im einstigen Kornspeicher des Gutes Klepelshagen liegt die erste „Botschaft der Wildtiere“. Im Café ist das Tal der Hirsche über eine Livekamera zu sehen. Eine Ausstellung informiert über die Tiere des Wildparks und die Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte finden hier statt.

Informationen

Anreise

Strasburg liegt rund 150 Kilometer nordöstlich von Berlin.

Mit der Bahn geht es über Pasewalk bis Strasburg (Uckermark). Von dort aus sind es rund 8 Kilometer bis Klepelshagen.

Mit dem Auto ist Strasburg über die A11 und A20 zu erreichnen.

Karte

Adresse
Klepelshagen 2
17335 Strasburg

Nahverkehr

In der Nähe

Quelle: göb/dpa

| Aktualisierung: 21. September 2010