Land hebt Verordnung für Einreise aus Risikogebiet auf

Land hebt Verordnung für Einreise aus Risikogebiet auf

Die Einreise nach Brandenburg aus einem Risikogebiet ist wieder ohne Quarantäne möglich. Das Kabinett hat am Dienstag nach Angaben der Staatskanzlei die entsprechende Landesverordnung aufgehoben, da die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes gilt. Sie regelt bereits seit dem 13. Mai unter anderem Anmelde-, Test-, Nachweispflichten für Einreisende in die Bundesrepublik, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben. Die Bundesverordnung gilt abschließend, so dass es keiner Landesverordnung mehr bedarf, wie die Staatskanzlei weiter mitteilte.

Für Personen, die vor dem 13. Mai nach Brandenburg eingereist sind, sind die Regelungen der Quarantäneverordnung bis zum Ablauf von 14 Tagen nach der Einreise weiter anzuwenden, Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene bleiben unberührt.
Für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland gelten seit dem 13. Mai bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Für vollständig Geimpfte und Genesene fallen Vorgaben zu Quarantäne und Test-Erfordernissen weg - außer, man kommt aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen Virusvarianten.
Laut der beschlossenen Verordnung können auch Nicht-Geimpfte die bisher übliche Quarantäne von zehn Tagen nach Einreise vermeiden - wenn sie aus einem «Risikogebiet» mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 kommen. Dafür muss man belegen, dass man frisch negativ getestet ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. Mai 2021 15:59 Uhr