Brandenburger Tourismuszahlen brechen in Corona-Krise ein

Brandenburger Tourismuszahlen brechen in Corona-Krise ein

Die Tourismuszahlen in Brandenburg sind während der Corona-Krise deutlich eingebrochen. Aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes geht hervor, dass es 2020 rund 3,3 Millionen Gäste nach Brandenburg zog. Im Vergleich zu 2019 ging die Besucherzahl damit um knapp 38 Prozent zurück. Die Zahl der Übernachtungen schrumpfte um rund 28 Prozent auf 10,1 Millionen.

Sonnenuntergang

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Sonnenuntergang bei Angermünde.

Mit Blick auf die einzelnen Reisegebiete traf es das Dahme-Seenland am härtesten. Laut den Statistikern kamen dort 2020 rund 302 000 Gäste und damit 50 Prozent weniger als 2019 an. Die Übernachtungszahlen sanken um rund 45 Prozent auf circa 609 000. Die geringsten Verluste hingegen nahm das Lausitzer Seenland hin. Mit rund 175 000 Gästen lag die Zahl des vergangenen Jahres nur 19 Prozent unter dem Niveau von 2019. Auch die Zahhl der Übernachtungen schrumpfte vergleichsweise wenig um rund 7 Prozent auf 592 000.
Wie in anderen Bundesländern auch war in Brandenburg die Übernachtung zu touristischen Zwecken über mehrere Wochen hinweg verboten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. Februar 2021 18:17 Uhr