Polen ist Corona-Risikogebiet: Auswirkungen in Brandenburg

Polen ist Corona-Risikogebiet: Auswirkungen in Brandenburg

Die Einstufung Polens als Corona-Risikogebiet hat auch Auswirkungen für die Brandenburger, die über die Grenze ins Nachbarland wollen.

Deutsch-polnische Grenze

© dpa

Grenzpfähle am ehemaligen Grenzübergang zwischen Deutschland und Polen.

Wer beispielsweise in Polen einkaufen oder tanken möchte, müsse sich nach der geltenden Quarantäneverordnung richten, wie es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag hieß. Danach sind alle Personen, die aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet in das Land Brandenburg einreisen, grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich nach ihrer Einreise für 14 Tage in die häusliche Quarantäne zu begeben. Ausnahmen gibt es laut Ministerium zum Beispiel für alle Berufspendler und Lkw-Fahrer.
Die Bundesregierung hatte Polen als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das Robert Koch-Institut veröffentlichte die Liste der neu ausgewiesenen Risikogebiete, die ab dem kommenden Samstag wirksam wird. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt inzwischen für mehr als 130 Länder ganz und für einige weitere teilweise. Für etwa 50 Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Der Grund: Dort gelten noch Einreisebeschränkungen, Quarantäneregeln oder eine Ausreisesperre in die EU.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. Oktober 2020 14:10 Uhr