Noch offene Fragen für Corona-Tests von Auslandsrückkehrern

Noch offene Fragen für Corona-Tests von Auslandsrückkehrern

Die Diskussion über Corona-Tests für Reiserückkehrer an Flughäfen ist nach Ansicht des Brandenburger Gesundheitsministeriums noch nicht abgeschlossen. «Es gibt noch viele offene Fragen», sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse am Donnerstag (23. Juli 2020) in Potsdam.

Flughafen Berlin Tegel

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Flugzeuge auf Parkpositionen des Flughafens Tegel. Foto: R. Hirschberger/Archiv

Eine große Frage sei zum Beispiel, wie mit Auto-, Bahn- und Schiffsreisenden umgegangen werde. «Bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten geht es nicht nur um den Flugverkehr.» Die Frage sei auch, ob es nur um Corona-Risikogebiete gehe. Einen Beschluss gebe es bisher noch nicht. Er verwies darauf, dass die Gesundheitsminister am Freitag weiter beraten wollten.

Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten besprochen

Am Mittwoch hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern nach Angaben des Vorsitzlandes Berlin darauf verständigt, dass Reisende aus sogenannten Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr auf das Coronavirus getestet werden. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden. Bisher müssen Menschen, die aus stark vom Coronavirus betroffenen Staaten zurückkehren, in Deutschland 14 Tage in häusliche Quarantäne. Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft den größten Teil der Staaten als Corona-Risikogebiet ein. Keine Quarantänepflicht gilt etwa für Einreisende aus fast allen EU-Staaten mit Ausnahme von Luxemburg.
Arbeiten am Laptop
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Juli 2020 14:31 Uhr