Reisebranche: unbürokratische Zuschüsse für kleine Betriebe

Reisebranche: unbürokratische Zuschüsse für kleine Betriebe

Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter haben in Potsdam und Cottbus mehr staatliche Unterstützung in der Coronakrise gefordert.

„Bucht nach Corona im Reisebüro“ hängt in einem Schaufenster aus

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Ein Zettel mit der Aufschrift „Bucht nach Corona im Reisebüro“ hängt in einem Schaufenster aus.

«Wir fordern ein schnelles und unbürokratisches Liquiditätspaket», sagte Andreas Quenstedt vom Deutschen Reisering, einer Interessenvertretung der Reisebüros, am Montag. Die jüngste Verlängerung der Reisewarnung bis Mitte Juni werde den ohnehin dramatischen Liquiditätsengpass mittelständischer Reiseanbieter weiter verschärfen.
Die Krise sei für viele der 3500 Beschäftigten in den Brandenburger Reisebüros existenzbedrohend, ergänzte Bettina Reinfeld, Betreiberin von zwei Reisebüros in Brandenburg. «Wir kämpfen um einen Tourismusfonds mit Zuschüssen, die nicht zurückzuzahlen sind», betonte sie am Rande der Demonstration am Alten Markt in Potsdam. Kredite würden das Problem nur verschieben und seien keine adäquate Lösung.
Zu den deutschlandweiten Demonstrationen hatte die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen aufgerufen. Mit dem geforderten Sonderfonds des Bundes sollen die Rückzahlungen für stornierte Reisen abgewickelt werden. Weil Reisen aufgrund des Kampfs gegen das Coronavirus stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. Mai 2020 13:34 Uhr