Corona-Krise trifft Brandenburger Herbergen

Corona-Krise trifft Brandenburger Herbergen

In Brandenburger Hotels und Herbergen haben im März 2020 nur etwa halb so viele Gäste übernachtet wie im Vorjahresmonat.

Rezeption

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Ein Gast füllt an der Rezeption eines Hotels einen Anmeldeschein aus.

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldete am Donnerstag 475 000 Übernachtungen für März. Insgesamt wurden im ersten Quartal 1,8 Millionen Übernachtungen gezählt - etwa 15 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.
Anfang März waren zunächst noch 1360 Beherbergungsstätten mit mehr als 10 Betten geöffnet. Rund die Hälfte dieser Betriebe gab jedoch im Laufe des Monats eine vorübergehende Schließung an, weil Brandenburg zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus ein Vermietungsverbot zu touristischen Zwecken erlassen hatte. Jeder zehnte Betrieb verzeichnete überhaupt keine Gäste im März.
Der Tourismus in Brandenburg soll ab Mitte Mai wieder anlaufen. Ab 15. Mai soll Dauer- und Wohnmobilcamping wieder möglich sein, ab 25. Mai sollen Hotels und Ferienwohnungen öffnen, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch angekündigt hatte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. Mai 2020 08:40 Uhr