Blaualgen breiten sich weiter aus

Blaualgen breiten sich weiter aus

In Seen im Süden Brandenburgs breiten sich Blaualgen weiter aus. Nach Gewässern im Landkreis Dahme-Spreewald und dem Branitzer See bei Cottbus sind auch im Madlower See nahe der Stadt Blaualgen aufgetreten. Das ergaben Kontrollen der Stadtverwaltung.

Blaualgen

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Entsprechende Warnhinweise seien aufgestellt, teilte ein Sprecher am Freitag (23. August 2019) mit. Baden sollte vermieden werden, auch das Spielen am Ufer in Wassernähe werde nicht empfohlen. Die Warnung vor Blaualgen im Branitzer See, die seit Mitte Juli gilt, bleibt nach Angaben der Stadt bestehen. Dort wurden sechs verschiedene Algenarten nachgewiesen, wobei eine Art als stark toxinbildend gilt, also giftig für Menschen und Tiere.

Blaualgen: Kleinkinder sind besonders gefährdet

Auch der Landkreis Dahme-Spreewald hatte in seinen Gewässern Blaualgen gemeldet. Festgestellt wurden sie im Zeuthener See und im Nottekanal. Blaualgen sind keine echten Algen, auch wenn es ihr Name vermuten lässt. Sie sind Cyanobakterien, die in Gewässern in einigen Arten vorkommen. Bei empfindlichen Menschen können sie allergische Reaktionen hervorrufen. Das Verschlucken von Blaualgen kann vereinzelt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, besonders gefährdet sind Kleinkinder.
Helenesee
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 23. August 2019 14:13 Uhr