Blaualgen im Landkreis Dahme-Spreewald

Blaualgen im Landkreis Dahme-Spreewald

Nachdem im Branitzer See bei Cottbus gesundheitsgefährdende Blaualgen aufgetreten sind, meldet sie nun auch der Landkreis Dahme-Spreewald in seinen Gewässern.

Blaulagen

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Blaualgen schwimmen in einem See.

So sind in der Dahme bei Zeuthen und im Nottekanal Blaualgen festgestellt worden, wie Sprecher Bernhard Schulz am Freitag (9. August 2019) mitteilte. An den jeweiligen Badestellen sollen gegebenenfalls Warnhinweise angebracht werden.

Temperaturen lassen Blaualgen sprießen

Die betroffenen Gewässer seien mit einem dichten blaugrünen Oberflächenfilm bedeckt, der sich teilweise im Uferbereich absetze und «schmierig» anfühle, erklärte Schulz. Eine Kombination aus anhaltend hohen Temperaturen, viel Sonne und einem Überangebot an Nährstoffen habe dazu geführt, dass die Blaualgen auftreten.

Warnschilder weisen auf Belastung hin

Im Branitzer See bei Cottbus sind inzwischen Warnschilder aufgestellt, die auf die Belastung hinweisen. Insgesamt wurden sechs verschiedene Algenarten nachgewiesen, wobei eine Art als stark toxinbildend gilt, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hatte. Sie warnte davon, im See zu baden.

Bakterien verursachen allergische Reaktion

Blaualgen sind keine echten Algen, auch wenn es ihr Name vermuten lässt. Sie sind Cyanobakterien, von welchen in den Gewässern einige Arten vorkommen. Bei empfindlichen Personen können sie allergische Reaktionen hervorrufen. Das Verschlucken von Blaualgen kann vereinzelt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, besonders gefährdet sind Kleinkinder.
Helenesee
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. August 2019 14:08 Uhr