Skulpturen und Sockel am Neuen Palais saniert

Skulpturen und Sockel am Neuen Palais saniert

Das Neue Palais im Potsdamer Park Sanssouci steht wieder auf trockenen Füßen. Das Sockelgeschoss des Schlosses und die 172 darauf stehenden Skulpturen wurden saniert, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) am Mittwoch, den 15. Mai 2019 mitteilte.

Teilansicht des Neuen Palais in Potsdam

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Teilansicht des Neuen Palais in Potsdam.

Demnach wurde die 2014 begonnene und im Herbst 2018 abgeschlossene Restaurierung nun auch baurechtlich abgenommen.

Drei Kilometer Treppenstufen restauriert

Friedrich der Große (1712-1786) hatte die bis zu 2,5 Meter hohen Skulpturen auf dem Sockelgeschoss um 1766 aufstellen lassen. Sie sind hauptsächlich aus Elbsandstein und wurden in speziellen Ateliers restauriert. Außerdem wurden am Sockelgeschoss etwa 3000 Quadratmeter Natursteinplatten und mehr als drei Kilometer Treppenstufen aus- und wieder eingebaut. Die historischen Mauerwerksgewölbe bekamen den Angaben zufolge zudem eine Abdichtungsschicht - um das weitere Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.

Neues Palais ist Unesco Welterbe

Das Neue Palais ist das größte Schloss im Park Sanssouci und gehört seit 1990 zum Unesco-Welterbe der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin. Wegen des sumpfigen Baugrunds wurde es auf einem Sockel errichtet. Die Sanierungsarbeiten waren das letzte große Projekt eines Sonderinvestitionsprogramms, das der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg zur Rettung bedeutender Denkmäler aufgelegt hatten. Insgesamt wurden dafür 15,75 Millionen Euro ausgegeben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. Mai 2019 16:01 Uhr