Flutung von Tagebau Cottbus-Nord startet

Flutung von Tagebau Cottbus-Nord startet

Am ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord wird heute das Wasser aufgedreht: Durch die Flutung der riesigen Grube soll der sogenannte Ostsee entstehen.

Braunkohletagebau Cottbus-Nord

© dpa

Flutung von ehemaligem Tagebau Cottbus-Nord startet.

Nach Angaben des Energieunternehmens Leag als Betreiber soll dafür Wasser aus der Spree über den Hammergraben in das Tagebauloch fließen - insgesamt rund 45 Millionen Kubikmeter jährlich. Bei der Flutung ist auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dabei. Der riesige künstliche See wird den Angaben zufolge eine Wasserfläche von knapp 19 Quadratkilometer haben. Demnach wird der Ostsee größer als Schwieloch- und Scharmützelsee - und gut zweieinhalb Mal so groß wie der Große Müggelsee. Im Jahr 2025 wird das Wasser nach Angaben der Leag die notwendige Mindesthöhe von 2,70 Meter in der Mitte des Sees erreicht haben.
Senftenberger See im Lausitzer Seenland
© dpa

Lausitzer Seenland

Im Lausitzer Seenland entsteht seit den 1970er Jahren durch die Flutung ehemaliger Tagebaue ein Paradies für Wassersportler. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. April 2019 09:00 Uhr