Baustart für Hafenviertel an Cottbuser Tagebau-See

Baustart für Hafenviertel an Cottbuser Tagebau-See

Der künftige See in der ehemaligen Tagebau-Grube Cottbus-Nord nimmt weitere Konturen an.

Gelände vom künftigen Cottbuser Ostsee

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Luftaufnahme vom ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord, wo der Cottbuser Ostsee entstehen soll.

Am Montag (9. Juli 2018) begannen die Bauarbeiten einer Kaimauer in dem angedachten Hafenquartier in Cottbus, wie das Infrastrukturministerium in Potsdam mitteilte. In dem Viertel sollen Wohnungen gebaut sowie Gewerbe, Tourismus und Wassersport angesiedelt werden. Das Ministerium fördert den Bau der Kaimauer mit mehr als 5 Millionen Euro, die Gesamtkosten liegen demnach bei knapp 6,8 Millionen Euro.

Flutung der Cottbuser Ostsee dauert Jahre

Bis Oktober 2019 soll sie errichtet sein. Die ehemalige Braunkohle-Grube soll bereits im November 2018 flutungsbereit sein. Das Fluten dauert mehrere Jahre. Der Tagebau war planmäßig Ende 2015 stillgelegt worden. Der See soll Cottbuser Ostsee heißen und das größte künstliche Gewässer in Brandenburg werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. Juli 2018 08:50 Uhr