Badegewässer haben sehr gute Qualität

Badegewässer haben sehr gute Qualität

Brandenburger und Brandenburgbesucher können sich über die sehr gute Wasserqualität in den Seen freuen. Ein Gewässer erhielt jedoch das Prädikat "mangelhaft".

Eine Frau trocknet sich nach einem Bad ab

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Eine Frau trocknet sich nach einem Bad ab. Foto: Patrick Pleul

Von den 252 ausgewiesenen Badegewässern haben 238 das EU-Prädikat «ausgezeichnet», vier «gut» und ein Badegewässer «mangelhaft» erhalten, wie das Landesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am Montag (14. Mai 2018) mitteilte. Die mit «mangelhaft» bewertete Spreelagune in Lübben im Landkreis Dahme-Spreewald wird vierzehntägig überwacht - gebadet kann dort trotzdem noch werden. Die restlichen ausgewiesenen Badegewässer können ihr Prädikat erst nach einer gewissen Prüfzeit erhalten.

Drei neue Badestellen für Brandenburg

Insgesamt wurden dieses Jahr drei Badegewässer neu angemeldet. Die Badestelle am Rudower See (Landkreis Prignitz), der Plauer See (Brandenburg/Havel) und der Große Trepliner See (Landkreis Märkisch-Oderland). «Da es im Landkreis Prignitz bisher keine EU-Badestelle gab, ist umso erfreulicher, dass durch die Neuausweisung die Erholungsfunktion in der Region gestärkt werden kann», sagte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Die Linke).

Wasserqualität in Badenstellenkarte einsehbar

Die ausgewiesenen Badestellen erfüllen mit Beginn der Badesaison alle Kriterien der EU, die zur sogenannten Freigabe des Badegewässers zum Baden durch die Gesundheitsämter erforderlich sind. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse zur Wasserqualität werden in einer interaktiven Badestellenkarte veröffentlicht.
Der Strand am Helenesee
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Mai 2018 16:19 Uhr