Lausitzer Bergbauseen zu 85 Prozent gefüllt

Lausitzer Bergbauseen zu 85 Prozent gefüllt

Die Flutung der vielen nach der Wende stillgelegten Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz ist zu einem großen Anteil erfolgt.

Eis auf einem See in der Lausitz

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Teilweise mit Eis bedeckt ist der Großräschener See. Foto: Patrick Pleul

Ende 2017 waren rund 85 Prozent der benötigten Wassermengen in den Bergbaufolge-Seen, wie der staatliche Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) auf dpa-Anfrage mitteilte. Es wird aber noch einige Jahre brauchen, bis die Flutung abgeschlossen sein wird. 16 Seen in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz sind demnach schon geflutet. In der Region begleitet die LMBV diesen Prozess für insgesamt 30 künftige Seen. In der Lausitz liegt trotz der Stilllegung von vielen Gruben, die zu DDR-Zeiten genutzt wurden, noch heute das zweitgrößte Braukohlerevier Deutschlands. Derzeit wird in vier Gruben Braunkohle gefördert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 7. März 2018 10:13 Uhr