Schinkels Teepavillon «Kleine Neugierde» saniert

Schinkels Teepavillon «Kleine Neugierde» saniert

Er war von Feuchtigkeit bedroht, jetzt ist er wieder trocken: Der Teepavillon «Kleine Neugierde» von Karl Friedrich Schinkel im Schlosspark Glienicke bei Berlin.

Schinkel-Pavillon

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Der Schinkel-Pavillon «Kleine Neugierde» wurde aufwendig restauriert.

Die Arbeiten am Teepavillon «Kleine Neugierde» im Potsdamer Unesco-Welterbe seien nun beendet, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Dienstag (20. September 2016) mit. Die Sanierung der Kleinen Neugierde wurde mit Unterstützung der Cornelsen Kulturstiftung finanziert.

Schloss, Villa und Teepavillons in Glienicke

Preußen-Prinz Carl (1801-1883) ließ sich als 21-Jähriger nach seiner ersten Italienreise zum Bau einer Villa im italienischen Stil auf dem Landgut Glienicke inspirieren. Neben dem Schloss entstanden die beiden Teepavillons Kleine und Große Neugierde. Im Inneren sind Wandmalereifragmente.

Pavillons sind antike römische Originale

Bei Untersuchungen im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass sie antike römische Originale sind. Wissenschaftler konnten das Pigment «Ägyptisch Blau» nachweisen, dass schon in der Zeit der Pharaonen verwendet wurde. Die Malerei wurde in die Zeit vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus datiert.
Schloss Klein Glienicke
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Schloss Glienicke

Das Schloss Glienicke ist ein beeindruckendes Freilichtmuseum. Das Schloss aus Schinkels Feder ist eine italienische Villa auf deutschem Boden und gehört zum Weltkulturerbe. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 20. September 2016 14:21 Uhr