Havelberg mit Dom

Havelberg mit Dom

Schon von weitem erkennt man die Hansestadt Havelberg an ihrem Wahrzeichen, dem Dom St. Marien. Er ist ein bedeutender Anlaufpunkt an der Straße der Romanik.

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    Der Dom in Havelberg (Sachsen-Anhalt)
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    Blick in die Lange Staße im Zentrum von Havelberg.
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    Der Dom Sankt "Marien" in der Hansestadt Havelberg (Sachsen-Anhalt).
  • Karte: Von Berlin nach Havelberg© Screenshot Google Maps/BO
    Der Ausschnitt aus Google Maps zeigt die Verbindungstrecken von Berlin nach Havelberg mit dem Auto oder der Bahn.
Havelberg liegt etwa 130 Kilometer westlich von Berlin im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Die Hanse- und Domstadt liegt direkt an der Havel, kurz vor ihrer Mündung in die Elbe.

Die Insel in der Havel

Das historische Zentrum von Havelberg liegt auf einer Insel in der Havel, die über drei Straßen mit den anderen Teilen der Stadt verbunden ist. Das gesamte Stadtbild wird von dem auf einer Anhöhe stehenden Dom mit den dazugehörigen Klostergebäuden geprägt. Die gut erhaltene und restaurierte Architektur auf der Stadtinsel mit Marktplatz, Rathaus und einigen erhaltenen Fachwerkhäusern zeugt aus der Blütezeit Havelbergs vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert, in der die Ziegelindustrie, Fischerei und vor allem Schiffbau eine bedeutende Rolle spielten.

Sehenswürdigkeiten in Havelberg

Architektonischer und kultureller Mittelpunkt von Havelberg ist der Dom St. Marien, der Mitte des 12. Jahrhunderts von Mönchen des Prämonstratenserordens gebaut wurde. In dem romanischen Steinbau finden regelmäßig Konzerte und weitere Veranstaltungen statt. Das in der alten Klosterräumen untergebrachte Prignitz-Museum gibt einen Einblick in die Geschichte des einstigen Bistums, der Stadt und der Region. Am Salzmarkt am südwestlichen Rand der Stadtinsel steht das Beguinenhaus. Es ist das älteste Gebäude der Stadt und neben der Stadtkirche St. Laurentius das einzige erhaltene Beispiel für mittelalterliche Bebauung auf der Stadtinsel.
Havelberger Dom
© Stadt Havelberg/ Tourismusverband Prignitz

Der Dom in Havelberg aus dem 12. Jahrhundert mit dem 33 Meter hohen Westbau und einer dreischiffigen Basilika.

Havelberger Dom St. Marien

Der Dom in Havelberg liegt auf einer Anhöhe hoch über der Havel. Unterhalb liegt, auf einer Insel in der Havel, die malerische Altstadt Havelbergs. Der romanische und später gotisch umgebaute Dom St. Marien aus dem 12. Jahrhundert besteht aus dem 33 Meter hohen Westbau und einer dreischiffigen Basilika. Aus den Jahren um 1300 sind Ornamentfenster, Sandsteinleuchter und das Chorgestühl erhalten, aus dem 15. Jahrhundert sieben Fenster mit Glasmalereien sowie Reliefs und Skulpturen. Die Kanzeln und der Hochaltar stammen ebenso wie die Orgel aus der Barockzeit. Die Orgel von 1777 kommt bei Orgelkonzerten zum Einsatz. Es werden Domführungen angeboten.

Havelberger Pferdemarkt im September

Havelberg ist auch für den jährlich am ersten Wochenende im September stattfindenden Pferdemarkt bekannt, bei dem ca. 1000 Pferde per Handschlag mitunter mehrfach den Besitzer wechseln. Der Pferdemarkt ist der größte seiner Art in Europa und zählt jedes Jahr etwa 200.000 Besucher. Parallel zum Pferdemarkt gibt es einen Rummel, einen Flohmarkt, Livemusik und Feuerwerk.

Informationen

Havelberg auf der Karte:

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Anreise:

Mit der Bahn: Mit dem IC oder RE fährt man bis Stendal und steigt dann in den Bus Richtung Havelberg um.

Mit dem Auto: Aus Richtung Süden erreicht man Havelberg über die Autobahn A2 und die Landstraße 107. Aus Richtung Norden und Osten gelangt man über die A24 nach Havelberg.

Quelle: Berlin.de

| Aktualisierung: 2. September 2016