Jeans: Ein flexibler Klassiker

Jeans: Ein flexibler Klassiker

Robust, alltagstauglich, schlicht - die Jeans ist ein Klassiker, den fast jeder im Schrank hat. Dabei ist die einstige Arbeitshose so vielfältig, dass sie zu fast jedem Stil passt. Ein Überblick.

  • Gang© dpa
    Beim Destroyed-Look sieht man der Jeans absichtlich ein bisschen Verschleiß an. Hier ein Modell von Gang.
  • Brax© dpa
    Schlicht und praktisch ist die eher klassische Jeans wie hier von Brax.
  • 7 For All Mankind© dpa
    Die Jeans mit großem Schlag ist eher für die Freizeit gedacht, hier ein Modell von 7 For All Mankind.
  • Thomas Rabe© dpa
    Die Skinny-Jeans wie hier von Thomas Rabe lässt sich fast mit allem kombinieren.
  • Sisley© dpa
    Die Jeans als Culotte wirkt gleichzeitig lässig und schick. Hier ein Beispiel von Sisley.
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    Eine cleane Färbung hat diese Jeans von Marc Cain.
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    Ausgefranste Kanten wie bei dieser Jeans von Liu Jo sind momentan ein großes Thema.
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    Einen eher klassischen Schnitt hat diese Hose von Betty Barclay - einen sommerlichen Look bringen die gekrempelten Beine.
Es begann schlicht und staubig: Es sollte ein Stoff sein, der den Entbehrungen des Goldgräber- und Wild-West-Lebens standhält, robust und praktisch. Die erste Denimware hatte wenig Glamourfaktor.

Die Evolution einer Arbeiterhose

Sie bestand aus strapazierfähigem Baumwollgewebe, war mit Nieten versehen und schlicht blau gefärbt. Doch seitdem hat die Jeans eine erstaunliche Evolution hingelegt. In der Freizeitgarderobe findet sie ebenso ihren Platz wie als Party-Outfit, Hippie-Accessoire oder Rockerröhre.
Brax
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Schlicht und praktisch ist die eher klassische Jeans wie hier von Brax.

Der Klassiker: Five-Pocket-Jeans

Die Ursprungsjeans ist die gerade geschnittene Five-Pocket-Jeans mit normaler Leibhöhe. Berühmtestes Beispiel: die Levi's 501. Katrin Friedrich von der Modeschule Kehrer in Stuttgart zählt die Kennzeichen auf: "Eingriffstaschen, zwei aufgesetzte Taschen im Rückenteil, Uhrentasche, Nieten und Patentknopf". Alle anderen Schnitte variieren diese Ur-Form etwa in Leibhöhe und Länge. Der Schnitt passt zu jedem, der es schlicht und praktisch mag.

Mom, Dad und Boyfriend-Jeans

Was nach Familientreffen klingt, sind Abwandlungen der klassischen Geraden. Die Mom ist in Karottenform geschnitten, hat einen hohen Bund und sitzt locker an Bein und Gesäß. Dad- und Boyfriend-Jeans verlaufen eher gerade und sitzen normal (Dad) oder tief (Boyfriend) auf der Hüfte. Besonders reizvoll ist es, wenn Frauen die klassischen Männermodelle tragen. "Die Boyfriend ist bei fraulichen Hüften ganz gut", erklärt Stilberaterin Bianca Stäglich. Der lockere Schnitt umspielt füllige Gesäße und quetscht nicht so wie enge Modelle.

Die Freizeitjeans

Eine Hose für den Alltag: Das Beinkleid der Bootcut-Jeans ist unten etwas weiter geschnitten, damit auch Stiefelschäfte darunter passen. "Eine normale Bootcut sollte jeder im Schrank haben", findet Stilberaterin Stäglich. Extremere Varianten sind Flared-Jeans oder Schlaghosen, die besonders weit ausgestellt sind.
Thomas Rabe
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Die Skinny-Jeans wie hier von Thomas Rabe lässt sich fast mit allem kombinieren.

Skinny-Jeans als Allrounder

Genau das Gegenteil ist die momentan allseits präsente Skinny-Jeans. Hauteng geschnitten lässt sie sich mit fast allem kombinieren. "Eine Skinny mit dunkler Waschung ist auch im Büro gut zu haben", sagt die Stilberaterin. Caroline Klein vom Netzwerk Deutscher Mode- und Textildesigner nennt sie "die Unersetzbare". Momentan gibt es sie in High-Waist-Form, also mit hohem Bund. "Das macht das Bein schön lang", erklärt Klein den Vorzug dieses Schnittes.

Die lässige Jeans: Baggy-Pants und Culotte

Ganz leger sind dagegen Baggy-Pants und Culotte. Die eine weit, lang und tief sitzend, die andere gerade geschnitten und mit weit schwingendem Saum in 3/4 oder 7/8 Länge. "Die Culotte kommt gerade wieder auf den Markt", beobachtet Designerin Klein. Mit ihren extrem weiten Beinen erinnert sie schon fast an einen Rock und wirkt deshalb zugleich lässig und schick. Wegen des kürzeren Schnittes empfiehlt Stäglich sie aber eher Frauen mit schlanken Fesseln.
Tweedjacke mit Bluse von Chanel
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. April 2016

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