Mode-Sommer 2017: Die Trends für die Saison

Mode-Sommer 2017: Die Trends für die Saison

Im Sommer 2017 ist modisch alles möglich und alles darf gemischt werden - da ist es schwer zu sagen, was die echten Trends sind. Ein Experte erklärt die Strömungen für die Saison 2017.

  • Plakative Blumenmuster und Schulterpolster© dpa
    Zwei Trends in einem Outfit: Plakative Blumenmuster und Schulterpolster - so sieht Giorgio Armani die Sommermode für 2017 (Jacket 6700 Euro, Hose 1050 Euro, Clutch 1550 Euro).
  • Breite Gürtel ein Hingucker© dpa
    Ein weiterer Hingucker in diesem Sommer: breite Gürtel, die eine schöne Taille formen, wie hier bei Liu Jo zu sehen (Gürtel 139 Euro, Kleid nicht in Dtl. erhältlich).
  • Die 80er sind zurück© dpa
    Die 80er sind zurück: Schulterpolster sind ein alter neuer Trend für die Frauenmode. Dazu gelten Kombinationen in klassischem Schwarz-Weiß-Kontrast wie hier bei Michael Kors Collection als angesagt (Jacke 1995 Euro, Bluse 795 Euro, Rock 995 Euro, Gürtel 420 Euro, Clutch 890 Euro, Schuhe 1550 Euro).
  • Schultern statt tiefes Dekolleté© dpa
    Schultern statt tiefes Dekolleté: s.Oliver Black Label setzt auf Carmenblusen für den Sommer 2017 (Bluse ca. 70 Euro, Hose ca. 90 Euro).
  • Statement-Shirts liegen im Trend© dpa
    Von den 80er Jahren inspirierte Statement-Shirts liegen im Trend. Einen Stilbruch dazu bildet ein schicker Rock wie bei SET (Mantel 250 Euro, Sweater 80 Euro, Rock 150 Euro).
  • Rüschen gehören zur Frauenmode© dpa
    Ein Detail, aber auch das kann ein Trend sein: Rüschen gehören in dieser Saison zur Frauenmode. Patrizia Pepe verziert damit ein Sommerkleid (Kleid 285 Euro, Ohrringe 55 Euro, Armband 55 Euro, Tasche 109 Euro, Schuhe 219 Euro).
Bald ist wieder Sommer! Das steht für Sonne, Wärme und Lebensfreude. Vor allem aber bedeutet das: endlich wieder neue Modetrends. Was ist in dieser Saison angesagt, worauf sollten modebewusste Frauen nicht verzichten?

Alles ist möglich im Sommer 2017

Das Mode-Motto "Anything Goes": Alles ist möglich - das ist die Überschrift des Modesommers für Frauen 2017. "So melden sich die 80er Jahre mit Elementen wie Schulterpolstern wieder zurück, aber auch der Stil von Jackie O. aus den 60ern liegt im Trend", zählt die Stilberaterin Maria Hans aus Hamburg auf. Die Schulterpolster, die seinerzeit der Designer Claude Montana berühmt gemacht hat, sind in der Renaissance aber schlichter als im Original. Personal Shopper Andrea Lakeberg aus Berlin ist überzeugt: "Auch wenn viele Frauen sich vielleicht mit diesem Trend schwertun werden, darf man eines nicht vergessen: Diese Polster sorgen für eine tolle Silhouette." Passend zu dem 80er-Jahre-Trend sind auch Bundfaltenhosen wieder da.
Apropos Hosen, auch hier gibt es kaum etwas, was nicht im Handel zu finden ist: "Von Bermudas, die jetzt mit hohen Absätzen kombiniert werden, über schmal geschnittene Zigarettenhosen und Modelle, die bereits am Knöchel enden, ist alles dabei, was man für immer neue Looks braucht", zählt der Stilberater Andreas Rose aus Frankfurt/Main seine Beobachtungen auf.
Blumenmuster sind ein Verkaufshit
© dpa

Kein Sommer ohne dieses Design: Blumenmuster wie bei Marc Cain sind einfach ein Verkaufshit.

Modefarben 2017: Von Pastell bis Neon

Die Farben der Sonne: "Bei den Farben kommt in dieser Saison wirklich jede Frau auf ihre Kosten", erklärt Rose. "Leuchtende Töne wie Blau oder Pink sind nämlich ebenso angesagt wie zarte Pastelle, etwa Rosa." Vor allem aber die sogenannten Sonnentöne - also Orange oder ein kräftiges Gelb - spielen in dieser Saison eine Rolle und machen schon beim Anziehen gute Laune. "Auch Neonfarben feiern jetzt wieder ein Comeback", ergänzt Hans. Diese schrillen Töne sehen zu gebräunter Haut besonders toll aus. "Daneben gibt es aber auch viele tolle Stücke in klassischem Schwarz-Weiß-Kontrast, der besonders bei grafischen Mustern gefragt ist", sagt Rose.

Muster-Mix Blüten und Streifen

Zwei Trends heben sich bei den Mustern in den Frühlings- und Sommerkollektionen besonders hervor, Blüten und Streifen. "Oft werden diese Dessins auch miteinander kombiniert", erläutert Rose. "Das ergibt einen bunten und mutigen Sommerlook.2 Natürlich kann man die beiden Formen auch als Solisten tragen. Die Blüten sind meist plakativ und farbenfroh, Streifen dagegen gibt es in vielen Varianten - breit, schmal oder beides gemixt. Auch Karos, die vor einigen Saisons schon den Aufstieg zum Verkaufshit geschafft haben, bleiben im Sommer 2017 erhalten. Dazu gehört vor allem das Vichy-Karo, das in Pastellen ebenso angeboten wird wie in leuchtenden Tönen. Dieses Muster wurde in den 1950er Jahren berühmt und hat bis heute nichts von seinem mädchenhaften Charme verloren.
Safari-Outfits für den Alltag
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Ein Abenteuerlook für die Stadt: Typische Safari-Outfits gelten jetzt als Modetrend für den Alltag.

Outdoor-Look für die Stadt

Wem durchmischte Blumen, Streifen und Karos zu verspielt sind, hat durchaus Alternativen. Alles, was an die typische Outdoormode erinnert, ist im Sommer ein Thema, wie Lakeberg erklärt. Modisch zählen dazu Elemente aus der Safari-Bekleidung, aber auch Stücke mit Anleihen aus der Sportmode. "Klassische Khaki-Stoffe gehören zu diesem Trend genauso wie Cargo-Hosen, Field-Jackets oder Sportshirts", zählt die Einkaufsberaterin auf.

Schulterpolster feiern Comeback

Fokus auf Schultern und Armen: Auch in den Details von vielen Kleidungsstücken verstecken sich Trends. "So rücken beispielsweise Arme und Schultern vermehrt in den Mittelpunkt, sei es durch Carmen-Ausschnitte oder Trompetenärmel", berichtet Hans. Natürlich zählen auch die Schulterpolster dazu.

Gürtel in allen Varianten

Gürtel als wichtigstes Accessoire: "Vor allem breite Modelle aus weichem Leder sind jetzt ein modisches Muss", findet Lakeberg. "Sie werden zu Blumenkleidern ebenso kombiniert wie zu Rock und Bluse - und machen immer eine tolle Figur." Rose hat einen extra Styling-Tipp dazu: "Alternativ zu breiten Taillengürteln kann man auch mehrere schmale Varianten zusammentragen."
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. März 2017