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Tag des Kusses: Warum knutschen wir eigentlich?

Der 6. Juli ist der Internationale Tag des Kusses - Anlass genug, einigen Fragen zur zweitschönsten Nebensache der Welt auf den Grund zu gehen.
Internationaler Tag des Kusses Knutschen
Die ganze Knutscherei hat auch gesundheitliche Vorteile. © dpa

«Küssen verboten», singen Die Prinzen 1992. Daran halten tut sich so gut wie niemand. Es wir gebusselt, gezüngelt und geknutscht. Warum eigentlich? Ein Überblick zum Tag des Kusses:

Warum küssen sich Menschen überhaupt?

Das ist unter Wissenschaftlern durchaus umstritten. Viele haben eine eher unromantische Theorie: Das Küssen komme von der Brutpflege und habe sich aus dem Fütterungsritual entwickelt, bei dem vorgekaute Nahrung an die Kinder weitergegeben wird. Andere Experten gehen davon aus, dass die Wurzel des Kusses eher sexueller Natur ist: Bei Begegnungen zwischen Vierbeinern sei es nicht unüblich, sich am Hinterteil zu beschnüffeln und zu belecken. Diese Geste habe sich dann beim Aufrichten des Menschen von unten nach oben verlagert.

Wer stellt solche Thesen zum Küssen auf?

Unter anderem Philematologen: Kussforscher. Sie haben zum Beispiel herausgefunden, dass zwei Drittel der Menschen den Kopf beim Küssen nach rechts neigen. Von ihnen stammt auch die Erkenntnis, dass ein Mensch in 70 Lebensjahren im Schnitt mehr als 76 Tage mit Küssen verbringt.

Gehört Küssen automatisch zum Menschsein dazu?

Nicht unbedingt. US-Forscher haben herausgefunden, dass es nur in 46 Prozent der verschiedenen Kulturen «romantisch-sexuelles Küssen» gibt. Über die Chinesen schrieb 1897 ein französischer Ethnologe, sie empfänden den Kuss der Europäer als eine ekelhafte Spielart von Kannibalismus.

Knutschen Tiere auch?

Manche schon. Besonders tun sich die Bonobos - eine Schimpansenart - hervor. Die Primaten sollen, so heißt es, sogar Zungenküsse austauschen - auch außerhalb der fruchtbaren Zeit des Weibchens.

Warum ist Küssen so gesund?

Wissenschaftlern zufolge kann Küssen das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Nach Erkenntnissen von US-Forschern produziert der Körper beim Küssen chemische Substanzen (Neuropeptide), die die sogenannten Killerzellen aktivieren. Sie stürzen sich auf schädliche Bakterien oder Viren und vernichten sie. Zudem trainiert man beim Küssen alle 34 Gesichtsmuskeln. Gleichzeitig warnen manche Mediziner davor, dass beim Küssen gefährliche Viren übertragen werden können. Allerdings kann gerade das das Immunsystem stärken.

Wie entstehen Knutschflecken?

Ein Knutschfleck ist ein Bluterguss, der durch Unterdruck entsteht. Bei impulsiven, saugenden Küssen kann es zu Gefäßschäden kommen. Kleinere Blutgefäße platzen dabei, ein kleiner blauer Fleck entsteht. Soll der Knutschfleck nicht riesengroß werden, kann man ihn kühlen.

Knutschfleck

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Quelle: dpa
Aktualisierung: 23. Juni 2017

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