Religion in der Partnerschaft muss Beziehung nicht spalten

Religion in der Partnerschaft muss Beziehung nicht spalten

Unterschiedliche religiöse Vorstellung belasten oft die gemeinsame Beziehung. Wie Paare damit umgehen können.

Taufe eines Kindes

© dpa

Paare mit unterschiedlichen Vorstellungen zu Religiösität können Probleme bekommen, etwa bei der Frage, ob das eigene Kind getauft werden soll.

Religion ist für viele Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens. In einer Liebesbeziehung können mitunter Probleme entstehen, sollte das Gegenüber die eigenen Überzeugungen nicht teilen. Einen wichtigen Bereich wird das Paar dann nicht teilen können. Um das zu akzeptieren, braucht es genug andere Themen, bei denen es sich verbunden fühlt. Darauf weist die Diplom-Psychologin Berit Brockhausen in der Zeitschrift «Emotion» hin.

Religion und Partnerschaft: Sollen die Kinder getauft werden?

Wichtig ist außerdem, dass das Paar frühzeitig gute Lösungen für Fragen findet wie «Lassen wir die Kinder taufen?» und «Wie verbringen wir den Sonntag?».

Religion und Partnerschaft: Gemeinsame Werte sind wichtig

Egal, ob es um den Glauben oder andere Dinge geht: Laut Brockhausen ist es unvermeidlich, dass jedes Paar irgendwann auf unvereinbare Bedürfnisse stößt. Entscheidend ist, wie beide Partner damit umgehen. Solange sie wichtige moralische Werte teilen, ist das eine gute Basis.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. Oktober 2014