Semesterstart: Lange Wartelisten bei Wohnheimplätzen

Semesterstart: Lange Wartelisten bei Wohnheimplätzen

Zum Beginn des Wintersemesters 2019/2020 am 1. Oktober suchen noch viele Studenten nach einer Bleibe.

Studentenwohnheim

© dpa

Studentenwohnheim (Symbolbild)

Auf Basis der ersten Rückmeldungen aus den großen Universitätsstädten müsse man davon ausgehen, dass die Situation ähnlich angespannt sein dürfte wie zu Beginn der Wintersemester in den Vorjahren, sagte der Sprecher des Deutschen Studentenwerks (DSW), Stefan Grob, der Deutschen Presse-Agentur. So ständen beispielsweise in München 12.000 Studenten auf der Warteliste für einen Wohnheimplatz, in Berlin seien es 4000, in Stuttgart 3800 und in Heidelberg 1700.

Mehr günstige Wohnheimplätze gefordert

Das DSW bewirtschaftet die meisten der bundesweit rund 243.000 Wohnheimplätze. Die Studentenwerke fordern für Neubau und Sanierung der Wohnheime mehr staatliche Unterstützung. Das DSW veranschlagt dafür 1,5 Milliarden Euro. Zwar ist die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze nach DSW-Angaben in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Zahl der Studenten sei aber parallel zum Anstieg der Wohnheimplätze deutlich schneller gestiegen. Die Plätze sind auch wegen der günstigen Mieten von durchschnittlich weniger als 250 Euro warm pro Monat vor allem bei Studienanfängern beliebt.
Uni-Rankings für Studenten zweitrangig
© dpa

Uni & Studium

Infos zu Berliner Universitäten und Fachhochschulen, zu Studentenleben, Abschlüssen, Nebenjobs und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 30. September 2019 08:25 Uhr