MINT-Studiengänge vermitteln Unternehmer-Denken

MINT-Studiengänge vermitteln Unternehmer-Denken

Einer aktuellen Studie zufolge vermittelt etwa jeder fünfte MINT-Studiengang in den neuen Ländern auch Inhalte zum unternehmerischen Denken und Handeln.

Studierende sitzen in einem Hörsaal

© dpa

Studierende sitzen in einem Hörsaal. Foto: Uwe Anspach/Archiv

In Brandenburg und Sachsen-Anhalt liegen die Anteile mit 28,2 Prozent und 29,7 Prozent derartiger MINT-Studiengänge am höchsten, wie aus der Studie «Entrepreneurship Education Monitor 2018» der Technischen Universität (TU) Ilmenau vom Dienstag (18. September 2018) hervorgeht. Zu den MINT-Fächern zählen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Studienautoren hatten 2220 Studiendokumente von 1361 Eingeschriebenen an 58 ostdeutschen Hochschulen analysiert.

Anteil in Berlin am niedrigsten

An Thüringer Hochschulen werden bei 19,1 Prozent der MINT-Studiengänge auch Inhalte zum Unternehmertum und etwa zu Firmengründungen vermittelt. Damit liegt der Freistaat laut Studie im Durchschnitt der ostdeutschen Länder. Besonders niedrig sei der Anteil in Mecklenburg-Vorpommern (16,7 Prozent), Sachsen (15,4 Prozent) und Berlin (15,0 Prozent).
Prof. Dominik Leiss
© dpa

So gelingt der Einstieg ins MINT-Studium

Viel Lernstoff in kurzer Zeit: Der Einstieg in ein Studienfach in den Fächern Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gilt als besonders hart. Viele schaffen ihn nicht und brechen vor dem Abschluss ab. mehr

Uni-Rankings für Studenten zweitrangig
© dpa

Uni & Studium

Infos zu Berliner Universitäten und Fachhochschulen, zu Studentenleben, Abschlüssen, Nebenjobs und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. September 2018 14:33 Uhr