Weniger Studienanfänger im Sommersemester in Berlin

Weniger Studienanfänger im Sommersemester in Berlin

Die Zahl der Studienanfänger in Berlin ist im Sommersemester 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1400 gesunken. Nach Angaben des Statischen Bundesamts haben rund 6800 Menschen im Sommersemester ein Studium in der Hauptstadt begonnen. Im Vorjahreszeitraum waren es demnach rund 8200 Erstsemester.

Das Gebäude der Humboldt-Universität zu Berlin

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Das Gebäude der Humboldt-Universität zu Berlin.

Auch deutschlandweit verzeichnete das Statistische Bundesamt einen Rückgang bei den Studienanfängern: Im Sommersemester 2020 nahmen insgesamt rund 71 600 Studierende erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule auf, 8000 weniger als im Sommersemester 2019. Es bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang und der Corona-Pandemie, hieß es. So begannen etwa deutlich weniger ausländische Studierende ein Studium.

Zahl der Studierenden an deutschen Hochschulen dennoch gestiegen

Trotz der Pandemie ist aber die Zahl aller Studierenden an deutschen Hochschulen gestiegen. 2 723 100 Studierende waren im Sommersemester 2020 an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben. Das waren 0,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch in Berlin macht sich der Rückgang besonders bei den ausländischen Studienanfängern bemerkbar. Laut Statistik nahmen 3146 ausländische Studierende ein Studium im Sommersemester 2020 an einer Berliner Hochschule auf - im Vorjahr waren es noch rund 30 Prozent mehr.

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| Aktualisierung: Freitag, 29. Januar 2021 14:25 Uhr