Gewerkschaft GEW: Berlins Hochschulen brauchen mehr Geld

Gewerkschaft GEW: Berlins Hochschulen brauchen mehr Geld

Die Bildungsgewerkschaft GEW verlangt mehr Geld für Berlins Hochschulen in der Corona-Krise. Notwendig sei ein Sonderprogramm des Landes für zwei Jahre. «Senat und Hochschulen haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie entschlossen, das Wintersemester 2020/21 als Hybrid-Semester durchzuführen», erläuterte der Berliner GEW-Landesvorsitzende Tom Erdmann am Mittwoch (2. September 2020).

GEW-Vorsitzender Tom Erdmann

© dpa

Tom Erdmann, GEW-Vorsitzender des Landes Berlin steht vor einer Schule.

Zusätzliches Geld sei dringend erforderlich, um die Hochschulen etwa bei der Umstellung auf kleinere Gruppen und beim Wechsel zwischen Präsenz- und Digitallehre durch zusätzliche studentische Beschäftigte und Lehrbeauftragte zu unterstützen.

Verlängerung befristeter Arbeitsverträge soll eingehalten werden

Außerdem hat Erdmann einen Brief an Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach geschrieben und angemahnt, die vereinbarte Verlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse von wissenschaftlichem Personal einzuhalten. Die GEW Berlin hat von Senat und Hochschulen gefordert, genaue Rechenschaft darüber abzulegen. «Gerade bei den befristet beschäftigten Eltern handelt es sich um junge Familien mit kleineren Kindern, die von der Schließung der Kindereinrichtungen und Schulen besonders betroffen waren», so Erdmann. Die Verlängerung der Verträge müsse die Regel sein.

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| Aktualisierung: Mittwoch, 2. September 2020 13:24 Uhr