Studentische Beschäftigte erneut zum Warnstreik aufgerufen

Studentische Beschäftigte erneut zum Warnstreik aufgerufen

Im Tarifstreit um eine bessere Bezahlung sind die 8000 studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen nächste Woche erneut zum Warnstreik aufgerufen.

Warnstreiks

© dpa

Ein Mann hat bei einem Warnstreik vor dem Verdi-Logo eine Pfeife im Mund. Foto: P. Seeger/Archiv

Der Ausstand solle vom 14. bis 19. Mai andauern, teilten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Verdi am Dienstag (8. Mai 2018) mit. Weitere Verhandlungen seien für den 24. Mai in Aussicht gestellt. «Wenn die Arbeitgeberseite so auf Zeit spielt, sind wir gezwungen zu handeln», erklärte GEW-Verhandlungsführer Tom Erdmann. Auch nach acht Verhandlungsrunden erfülle das Angebot der Hochschulen die Anforderungen nicht.
«Wir sind sprachlos», sagte die Geschäftsführerin des kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV), Claudia Pfeiffer. Die Ankündigung der Gewerkschaften komme unerwartet, für einen Warnstreik sehe man keinen Anlass. Zuletzt habe der KAV eine Anhebung des Stundenlohns von 10,98 auf 12,13 Euro mit dynamischer Fortentwicklung angeboten, so Pfeiffer. Das sei «recht ordentlich» für studentische Beschäftigte.
Die Gewerkschaften fordern «schnellstmöglich» eine Anhebung des Stundenlohns auf 12,50 Euro - diesen bezahle die Technische Universität Hilfskräften seit dem 1. Januar freiwillig. Außerdem sollen die Gehälter nach dem Willen der Gewerkschaften an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten gekoppelt werden. Seit Jahresbeginn hatte es mehrfach Warnstreiks gegeben.
Uni-Rankings für Studenten zweitrangig
© dpa

Uni & Studium

Infos zu Berliner Universitäten und Fachhochschulen, zu Studentenleben, Abschlüssen, Nebenjobs und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Mai 2018 12:37 Uhr