Feelgood-Manager: Experten für gutes Arbeitsklima

Feelgood-Manager: Experten für gutes Arbeitsklima

Feelgood-Manager sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima unter Kollegen einer Firma und tragen so einen erheblichen Teil zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei.

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    Tischkicker
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    Feedback-Gespräch
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    Workshop
Der Beruf des Feelgood-Managers ist in Deutschland noch nicht besonders verbreitet. Ursprünglich kommt das Berufsbild aus dem kalifornischen Silicon Valley, wo mittlerweile nahezu jedes Unternehmen einen Feelgood-Manager engagiert hat. Aufgrund des steigenden Fachkräftemangels wird es auch in Deutschland immer wichtiger, für ein angenehmes Arbeitsklima zu sorgen, um gute Mitarbeiter an eine Firma zu binden. Welche Aufgaben erfüllt dabei der Feelgood-Manager und wie kommt man an einen solchen Job? Wir haben die Antwort.

Was ist ein Feelgood-Manager?

Die Hauptaufgabe eines Feelgood-Managers besteht darin, dafür zu sorgen, dass sich alle Mitarbeiter einer Firma an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Dabei geht es keineswegs nur um gelegentliche Bespaßung. Ziel ist es, mit einem angenehmen Arbeitsklima und Bedingungen, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen, eine positive Entwicklung des gesamten Unternehmens zu bewirken. Denn nur, wer sich bei der Arbeit wohlfühlt, kann auf Dauer zufriedenstellende Arbeitsergebnisse liefern. Außerdem soll die Tätigkeit des Feelgood-Managers, dafür sorgen, dass das Unternehmen für potenzielle neue Mitarbeiter attraktiver wird und dass langjährige Kollegen sich in ihrer Betreuung nicht vernachlässigt fühlen.

Aufgaben eines Feelgood-Managers: Teambuilding zur Unternehmensstärkung

Wer Feelgood-Manager werden will, betritt damit ein relativ junges Berufsfeld. Deshalb fallen die Aufgaben des Jobs bisweilen von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich aus. Das gibt Arbeitnehmern in diesem Bereich viele Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und das Berufsbild weiterzuentwickeln. Typische Aufgaben des Feelgood-Managers sind das Stärken des Miteinanders in der Firma, das Organisieren von Teamevents, das Führen von Feedback-Gesprächen und das Veranstalten von Workshops zur Stärkung der Motivation und Teamfähigkeit. Dafür müssen regelmäßig neuen Konzepte erarbeitet und Mitarbeiter-Umfragen durchgeführt werden. Äußern Teammitglieder negative Kritik, kümmert sich der Feelgood-Manager um Lösungsansätze.

Da das Berufsbild des Feelgood-Managers sehr neu und noch ungefestigt ist, fallen je nach Unternehmen meist zusätzliche Aufgaben an. Dazu können beispielsweise die Terminplanung und Reisebuchung, On- und Offboarding von Mitarbeitern, Einkauf von Materialien oder die Betreuung des Empfangs gehören.

Voraussetzungen und Ausbildung für den Berufseinstieg

Die meisten Feelgood-Manager beginnen ihren Job als Quereinsteiger. Das bedeutet jedoch nicht, dass für den Beruf keine Ausbildung nötig ist. Ein Studium im Bereich Psychologie, Pädagogik oder Bildungswissenschaften bietet gute Voraussetzungen. Auch eine kaufmännische Ausbildung kann für einige der Aufgaben von Vorteil sein. Vereinzelt werden von einigen Instituten kurze Fachausbildungen im Bereich Feelgood-Management angeboten. Hierfür sind entsprechende Vorkenntnisse notwendig. Auch die Erfahrung im Halten von Workshops und Coachings sollten angehende Feelgood-Manager nicht unterschätzen. Im Übrigen gehören Kommunikationsstärke, Empathie, Offenheit, Begeisterungsfähigkeit und die eigene Zufriedenheit zu den essentiellen Eigenschaften, die einen guten Feelgood-Manager ausmachen.

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