Life Coach: Mitreißende Optimisten

Life Coach: Mitreißende Optimisten

Ob es um Partnerschaft, Finanzen, Job oder Gesundheit geht - Life Coaches werden immer gefragter. Was genau macht ein Life Coach, wie gestaltet sich eine passende Ausbildung und wie macht man den Traumjob zum Hauptberuf?

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Besonders bei Quereinsteigern sind Coaching-Jobs beliebt, denn mit genügend Lebenserfahrung und mentaler Stärke kann jeder zum Coach werden. Voraussetzungen gibt es nicht viele, dennoch müssen auf dem Weg zum seriösen und kompetenten Coach einige Hürden überwunden werden.

Aufgaben eines Life Coaches: Hilfe zur Selbsthilfe

Life Coaches helfen ihren Klienten, ihr Leben neu zu organisieren, Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu finden. Sei es Partnerschaft, Finanzen, Glück oder Gesundheit - sie beschäftigen sich mit nahezu allen Lebensbereichen. Sie begleiten Menschen in deren Selbstfindungsphase und machen konkrete Lösungsvorschläge zu Problemen im Alltag ihrer Klienten. Möchte man diesen Beruf erfolgreich und gewissenhaft ausüben, sollte man sich zwischenmenschliche Kompetenz und umfassende Erfahrung mit diversen Coaching-Methoden aneignen.

Ausbildung, Arbeitsalltag und Bezahlung: Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

Eine klassische Ausbildung zum Life Coach gibt es nicht. Um dennoch einen guten Job zu machen und seinen Klienten helfen zu können, sollte man selbst in guter psychischer Verfassung sein und ein bewusstes Leben führen. In Deutschland gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsstätten für Coaches. Sie müssen aus eigener Tasche bezahlt werden und gelten teilweise als unseriös. Deshalb ist eine ausführliche Recherche bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsangebot für angehende Coaches sehr wichtig. Hinzu kommt, dass aufgrund der vielen Angebote Wissen und Fähigkeiten der Absolventen stark variieren können. Hat man ein entsprechendes Zertifikat erworben, kann man seine Karriere als selbstständiger Coach beginnen. Fest angestellte Coaches sind eher die Ausnahme. Der Stundenlohn eines Life Coaches liegt deshalb zwischen 60 und 120 Euro. Wer mehr oder weniger verlangt, gerät schnell in Verdacht, selbst unseriös zu arbeiten.

Alternative Berufsbilder im Coaching-Umfeld

Wem der Weg zum seriösen Coach zu teuer oder die Selbstständigkeit zu unsicher ist, für den bieten verwandte Berufsbilder gute Alternativen. Unternehmensberater haben die besten Aussichten auf ein hohes Gehalt. Sozialpädagogen arbeiten in unterschiedlichsten Bereichen, beispielsweise mit Kindern und Jugendlichen. Oft sind sie bei staatlichen Einrichtungen angestellt und werden nach Tarif bezahlt. Psychologen beschäftigen sich noch tiefgreifender mit den Problemen ihrer Patienten und behandeln auf Basis einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung psychische Leiden, die aus längst vergangenen Ereignissen resultieren. Coaching-Erfahrungen sind für all diese Berufsbilder von Vorteil und werden häufig in Form von Weiterbildungen von den jeweiligen Arbeitgebern angeboten.

Jobs als Berater, Coach, Psychologe und Sozialarbeiter in Berlin

Aktualisierung: Montag, 2. November 2020 16:41 Uhr