Coronakrise könnte Ausbildungsstart erschweren

Coronakrise könnte Ausbildungsstart erschweren

Der Start in die Ausbildung könnte für viele Schulabgänger in diesem Jahr schwieriger werden. Nach Einschätzung der Senatsverwaltung für Bildung stehen die Chancen gut, dass die Jugendlichen ihre Prüfungen trotz der Corona-Pandemie früh genug abschließen, um eine Ausbildung beginnen zu können.

Auszubildender bei der Firma Tesa

© dpa

Auszubildender bei der Firma Tesa

«Nach dem derzeitigen Stand werden die Prüfungen rechtzeitig abgenommen und das Schuljahr fristgerecht beendet», teilte ein Sprecher der Senatsverwaltung der Deutschen Presse-Agentur am 27. März 2020 mit. Allerdings bestehe angesichts der Corona-Krise die Sorge, dass einige Betriebe nicht in der Lage sein könnten, die in Aussicht gestellten Ausbildungsplätze tatsächlich anzubieten.

Stellensuche

Detailsuche »
Das schätzt die Berliner die Industrie- und Handelskammer (IHK) ähnlich ein: «Es sieht ja danach aus, als ob viele Prüfungen stattfinden. Außerdem gehen nur zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler direkt nach der Schule in eine Ausbildung», erklärte Jan Pörksen, Geschäftsführer Bildung und Beruf bei der IHK Berlin. «Viel schwerwiegender wird sein, dass viele der ausbildenden Unternehmen vor existenziellen Herausforderungen stehen. Nur wenn diese überwunden werden, werden sie überhaupt ausbilden können.»
Berufseinsteiger
© dpa

Jobs & Ausbildung

Jobs, Stellenangebote, Karriere- und Bewerbungstipps, Weiterbildung, Studieren in Berlin und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 27. März 2020 16:13 Uhr