Modellprojekt zum solidarischen Grundeinkommen läuft an

Modellprojekt zum solidarischen Grundeinkommen läuft an

In Berlin läuft die konkrete Umsetzung des Modellprojekts zum solidarischen Grundeinkommen an. Ab dem heutigen Mittwoch (17. Juli 2019) können Arbeitgeber Stellen für das Vorhaben bei der Senatsarbeitsverwaltung anmelden.

Geld

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Die Verwaltung entscheidet über die Förderfähigkeit. Anschließend suchen die Jobcenter für die fraglichen Stellen interessierte Arbeitslose aus, die zwischen einem und drei Jahren ohne Job sind. Über ihre Einstellung entscheidet dann jedoch allein der Arbeitgeber.

Jobs bei Landesunternehmen und sozialen Trägern

Im Rahmen des bundesweit einmaligen Modellprojekts, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert der Staat 1100 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern. 50 Arbeitgeber aus diesem Bereich haben bereits angekündigt, Stellen anzubieten. Darunter sind die Verkehrsbetriebe BVG, kommunale Wohnungsbaugesellschaften, der Senat und Bezirke.

Solidarisches Grundeinkommen zunächst für fünf Jahre

Die Projektteilnehmer arbeiten zum Beispiel als Mobilitätsbegleiter oder Hausmeister, helfen Obdachlosen oder übernehmen unterstützende Tätigkeiten in Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen - mit Aussicht auf eine dauerhafte Beschäftigung. Der von Regierungschef Michael Müller (SPD) angestoßene Modellversuch läuft zunächst fünf Jahre.
Eine Frau schüttelt einem Mann die Hand
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Juli 2019 08:53 Uhr