Viele Uni-Absolventen fühlen sich nicht fit fürs Digitale

Viele Uni-Absolventen fühlen sich nicht fit fürs Digitale

Weniger als die Hälfte der Berliner Hochschulabsolventen sieht sich für die Digitalisierung am Arbeitsplatz gerüstet. Die digitale Infrastruktur der Hauptstadtunis wurde von jedem Dritten positiv eingeschätzt.

Absolventen werfen ihre Barette in die Luft

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Wie eine Umfrage des Personaldienstleisters Studitemps und der Universität von Maastricht unter 22.000 Studenten und Absolventen in Deutschland ergab, fühlen sich knapp 44 Prozent durch ihr Studium gut oder eher gut auf die digitalen Anforderungen an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz vorbereitet. Damit landete Berlin im Mittelfeld. In Brandenburg waren die meisten Absolventen zufrieden: Mehr als 47 Prozent.
Über 75 Prozent beurteilten die digitale Infrastruktur an ihrer Hochschule als «eher gut». Berlin nimmt damit im Ländervergleich den fünftletzten Platz ein. Auch hier lag Brandenburg mit mehr als 88 Prozent Zustimmung vor Berlin. Kriterien waren: Ausstattung, Online-Angebot und Vorlesungsinhalte.

So viele Abschlussprüfungen bestanden wie noch nie

Deutschlandweit gaben 45 Prozent aller Befragten an, sie sähen sich gut oder eher gut gerüstet. 27 Prozent sahen nicht oder eher nicht gut vorbereitet. 28 Prozent gaben «weder noch» an. Die digitale Infrastruktur wurde von rund 75 Prozent als eher gut eingeschätzt.
In Berlin wurden im vergangenen Jahr so viele Abschlussprüfungen bestanden wie noch nie. Mehr als 32.600 Prüfungen wurden 2018 bestanden, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. 2017 waren es über 31.820, 2016 mehr als 31.800.
Uni-Rankings für Studenten zweitrangig
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Juni 2019 16:10 Uhr