«Equal Pay Day»: Kundgebung am Brandenburger Tor

«Equal Pay Day»: Kundgebung am Brandenburger Tor

«Recht auf mehr» - unter diesem Motto hat der Deutsche Gewerkschaftsbund zu einer Kundgebung am Equal Pay Day aufgerufen.

  • Demonstration zum Equal Pay Day© dpa
    Schon 2014 demonstrierten Frauen anlässlich des Equal Pay Days. Dieser Tag macht die Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern deutlich.
  • Equal Pay Day-Broschüren© dpa
    Infomaterial zum sogenannten «Equal Pay Day».
Die Gewerkschafter wollen gegen Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern protestieren. Heute sollen vor dem Brandenburger Tor auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (beide SPD), sprechen. Die Kundgebung zum Equal Pay Day am Pariser Platz ist von 10 bis 11:45 Uhr geplant.

Idee zum Equal Pay Day in den 80er Jahren in den USA entstanden

Laut Statistischem Bundesamt verdienten Frauen 2018 im Schnitt 21 Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Rechnet man die 21 Prozent in Arbeitsstunden um, arbeiteten Frauen in diesem Jahr bis zum 18. März unbezahlt. Auf diesen Stichtag fällt jährlich der symbolische Equal Pay Day. 

In Berlin verdienten Frauen 2018 rund 14 Prozent weniger als Männer

Der Abstand habe sich im Vergleich zum vergangenen Jahr um einen Prozentpunkt erhöht, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte.
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Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller
© dpa

Michael Müller zum Equal Pay Day

«Es bleibt ein gesellschaftlicher Skandal, dass ein Aktionstag wie der Equal Pay Day immer noch nötig ist, um auf diese eklatante Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt hinzuweisen.» mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. März 2019 09:40 Uhr