Kurzarbeit bewahrt viele Brandenburger vor Arbeitslosigkeit

Kurzarbeit bewahrt viele Brandenburger vor Arbeitslosigkeit

Trotz wochenlanger Corona-Beschränkungen für Handel, Gastronomie und andere Gewerbe bleibt die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg stabil. Im Februar stieg sie lediglich um 268 und erreicht nun 88 071, ein Zuwachs von 0,3 Prozent zum Vormonat, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote bleibt damit bei 6,6 Prozent. «Dazu trägt in großem Maß die Kurzarbeit bei, die von vielen Unternehmen genutzt wird», sagte die Berlin-Brandenburger Agenturleiterin Ramona Schröder.

Agentur für Arbeit

© dpa

Das Schild der Agentur für Arbeit.

Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen waren in Brandenburg im November knapp 43 000 Frauen und Männer in Kurzarbeit, das war etwa jeder 20. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Mit dem Kurzarbeitergeld ersetzt die Agentur einen Teil des Entgelts, wenn für die Beschäftigten vorübergehend weniger oder keine Arbeit da ist.
So können Entlassungen und eine höhere Arbeitslosigkeit vermieden werden - die Quote lag in Brandenburg im Februar 0,7 Punkte höher als im Februar 2020, bevor die Corona-Seuche sich im Land ausbreitete.

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Neue Stellen seien auch nicht so leicht zu finden wie zuvor. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei in der Region verhalten, hieß es. Mit gut 20 000 offenen Stellen steht Brandenburg aber besser da als Berlin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. März 2021 10:03 Uhr