Vergabe-Mindestlohn soll auf 13 Euro erhöht werden

Vergabe-Mindestlohn soll auf 13 Euro erhöht werden

Der Vergabe-Mindestlohn in Brandenburg soll auf 13 Euro pro Stunde erhöht werden. Das Kabinett habe einer entsprechenden Änderung des Vergabegesetzes zugestimmt, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Das Gesetz muss jedoch erst im kommenden Jahr im Landtag beraten und beschlossen werden. «Die deutliche Erhöhung des Vergabemindestlohns ist sinnvoll und trägt zu mehr guter Arbeit im Land Brandenburg bei», sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). «Mit der Änderung unseres Vergabegesetzes tragen wir Sorge dafür, dass der Wettbewerb um die Aufträge der öffentlichen Hand nicht zu Lasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben ausgetragen wird.»

Geldscheine im Geldbeutel

© dpa

Geldscheine im Wert von zehn, zwanzig, und fünfzig Euro stecken in einem Geldbeutel.

Derzeit gilt bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen in Brandenburg, dass den Beschäftigten ein Mindestlohn von 10,68 Euro brutto gezahlt werden muss. Dieser Vergabe-Mindestlohn soll zum 1. Januar zunächst auf 10,85 Euro steigen. Der bundesweite Mindestlohn liegt derzeit bei 9,35 Euro und soll im nächsten Jahr in zwei Schritten auf 9,60 Euro steigen.

Stellensuche

Detailsuche »

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 15. Dezember 2020 16:16 Uhr