Arbeitslosigkeit in Brandenburg bleibt auf Rekordtief

Arbeitslosigkeit in Brandenburg bleibt auf Rekordtief

Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg verharrt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. 72 074 Frauen und Männer waren im November arbeitslos gemeldet. Das waren 307 weniger als im Oktober und 5195 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Mit 5,4 Prozent lag die Arbeitslosenquote 0,4 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. «Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt in der Region hoch», erklärte der Berliner Agenturchef Bernd Becking. 22 500 freie Stellen seien in Brandenburg gemeldet, etwa in der Lagerwirtschaft, bei Post- und Paketdiensten, in der Energietechnik und in vielen Industriebereichen.

Üblicherweise entspannt sich der Arbeitsmarkt im Herbst, bevor die Zahl der Arbeitslosen im Winter wieder steigt. Leicht gestiegen ist im November die sogenannte Unterbeschäftigung. Dabei werden den Arbeitslosen auch Erwerbslose hinzugerechnet, die beispielsweise in Weiterqualifizierungen stecken oder die kurzfristig arbeitsunfähig sind. Im November lag die Zahl bei 101 905 und damit um 123 höher als im Oktober.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. November 2019 10:40 Uhr