Azubis erhalten höhere Ausbildungsbeihilfe

Azubis erhalten höhere Ausbildungsbeihilfe

Die Bundesregierung hat höhere Zuschüsse für Auszubildende beschlossen, die nicht mehr bei ihren Eltern leben.

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Viele Auszubildende müssen für die Lehre umziehen. Das stellt sie oft vor finanzielle Herausforderungen.

Auszubildende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, erhalten höhere staatliche Zuschüsse. Zum 1. August 2019 steigt der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen von derzeit 622 Euro auf 716 Euro monatlich.

Welche Azubis haben Anspruch auf den Zuschuss?

Zum 1. August 2020 wird er nochmals auf 723 Euro pro Monat erhöht, wie die Bundesregierung mitteilte. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zahlt diese Zuschüsse, wenn der Ausbildungsbetrieb zu weit von den Eltern entfernt ist, um zu Hause wohnen zu bleiben, die Ausbildungsvergütung aber nicht reicht für Miete, Verpflegung und Fahrten.

87.000 Menschen erhalten Ausbildungsbeihilfe

Die Mehrkosten für die BA werden auf 61 Millionen Euro für 2019 taxiert und sollen bis 2022 auf jährlich 123 Millionen Euro steigen. 2017 wurden rund 87.000 junge Menschen mit Berufsausbildungsbeihilfe gefördert, darunter rund 60.000 Auszubildende und rund 26.000 Teilnehmer an berufsvorbereitenden Maßnahmen.

Ausbildungsgeld für Behinderte wird erhöht

Erhöht wird auch das Ausbildungsgeld für Menschen mit Behinderung, die auf besondere Ausbildungseinrichtungen angewiesen sind.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. März 2019 08:48 Uhr