Neuer Mindestlohn ab 2019

Neuer Mindestlohn ab 2019

Zum 1. Januar des neuen Jahres steigt der gesetzliche Mindestlohn. Für Minijobber ist das wichtig zu wissen: Sie brauchen eine Vertragsanpassung.

Minijob

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Bei einigen Minijobbern muss die monatliche Stundenzahl zum 1. Januar 2019 reduziert werden.

Wer einen Minijobber etwa als Putzhilfe beschäftigt, muss zum Jahreswechsel eventuell den Arbeitsvertrag anpassen. Denn ab 1. Januar 2019 wird der gesetzliche Mindestlohn um 35 Cent von 8,84 auf 9,19 Euro pro Stunde angehoben.

Stunden wegen neuem Mindestlohn reduzieren

Minijobber könnten aus dem Grund bei gleicher monatlicher Stundenzahl plötzlich über die Einkommensgrenze von 450 Euro kommen. Das Arbeitsverhältnis wäre dann etwa grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Soll die Anstellung weiterhin als Minijob gelten, muss die monatliche Stundenzahl unter Umständen entsprechend reduziert werden. Darauf macht der Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg aufmerksam.

Arbeitszeit um zwei Stunden reduzieren

Die Experten rechnen ein Beispiel vor: Arbeitet ein Minijobber bislang monatlich 50 Stunden für 8,84 Euro Stundenlohn, kommt er auf insgesamt 442 Euro Einkommen. Bei 9,19 Euro wären es 459,50 Euro. In diesem Fall könnte die Arbeitszeit von 50 auf 48 Stunden reduziert werden. Dann würde der Beschäftigte 441,12 Euro verdienen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. Oktober 2018 09:23 Uhr