Cyber-Betrug mit gefälschten Stellenanzeigen

Cyber-Betrug mit gefälschten Stellenanzeigen

Immer mehr Bewerber werden mit gefälschten Stellenanzeigen im Internet um Geld betrogen.

Ein Mann arbeitet an der Tastatur eines Laptops

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Ein Mann arbeitet an der Tastatur eines Laptops. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Nach Einschätzung von Kai Fain, Geschäftsführer des (Dico) in Berlin, gibt es mittlerweile Hunderte solcher Fälle im Jahr. Die Masche sei oft gleich: Die Cyber-Betrüger imitierten perfekt die Darstellung eines großen und internationalen Unternehmens und suchten nach Bewerbern. Diese würden dann aufgefordert, entweder persönliche Daten mitzuteilen, oder aber Geld für die Vermittlung an die Täter zu überweisen.

Täter sitzen meist in Asien

«Der Trend ist eindeutig erkennbar. Zuerst kam er in den USA und in Großbritannien auf, nun gibt es auch immer mehr Betrugsversuche mit gefälschten Job-Angeboten in Deutschland», sagte Fain. Die Dunkelziffer sei hoch, weil die meisten Betrugsversuche nicht angezeigt würden. Die Täter agierten vom Ausland aus und seien daher kaum zu fassen. «Wäre ich ein geprellter Bewerber, würde ich mir auch überlegen, ob ich zur Polizei ginge, denn die Täter sitzen meistens in Asien und sind dort unerreichbar», erklärte Fain.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. März 2017 09:35 Uhr