Schreibtisch aufräumen im Büro: Fünf Tipps

Schreibtisch aufräumen im Büro: Fünf Tipps

Ein übersichtlicher Schreibtisch ohne Krimskrams und Papierberge ist wichtig für konzentriertes Arbeiten. Mit der richtigen Einstellung macht das Aufräumen sogar Spaß.

Aufräumparty im Büro

© dpa

Auf einen übersichtlichen Schreibtisch gehören das Telefon, der Monitor, eine saubere Tastatur und die Computermaus - mehr nicht.

Papierstapel und Krimskrams auf dem Schreibtisch sorgen für Chaos. Zeit zum Aufräumen. Das macht Spaß, erklärt der Büro-Coach Jörg Reimann aus Witten. Der richtige Weg dahin in fünf Schritten:

1. Zur Aufräumparty motivieren

Der Gedanke «Heute muss ich meinen Schreibtisch aufräumen» wäre der falsche Start in den Tag. Denn wer so anfängt, hat schon vorher keine Lust. «Sagen Sie: Ich mache heute eine Aufräumparty», schlägt Jörg Reimann vor. So steigt die Laune, und hinterher gibt es sogar einen Grund zu Feiern.

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2. Beweisfotos vom Schreibtisch machen

Zunächst sollten Fotos vom Schreibtisch und von den Ablagen gemacht werden. Beim Ansehen dieser Bilder entsteht ein ganz anderer Eindruck vom eigenen Arbeitsplatz. «Dann sieht man, wie die Ist-Situation wirklich ist, denn man hat sich im Lauf der Jahre schon an die Situation gewöhnt», erklärt der Büro-Coach.

3. Schreibtisch vollständig abräumen

Wer Zeit sparen will, sollte den Tisch komplett ab- und ausräumen. Das gilt auch für Fächer, Körbe, Stapel, die Schreibtischunterlage und alles darunter. Dann heißt es: einmal mit dem Putzlappen drüber wischen.

4. Unwichtige Unterlagen radikal entsorgen

«Jeder Vorgang wird nur einmal in die Hand genommen, und dann wird entschieden», sagt Reimann. Hat er sich erledigt, kommt er sofort in den Müll. Auch Texte, die man eigentlich lesen wollte, sollten bei dieser Gelegenheit sofort entsorgt werden. «Aus meiner Erfahrung reduzieren sich die meisten Stapel dann schon auf weniger als die Hälfte», sagt Jörg Reimann.

5. Unterlagen einsortieren oder einscannen

Unterlagen zu abgeschlossenen Vorgängen gehören ins Archiv im Schrank oder sollten eingescannt werden. «Der Trend ist ganz klar die digitale Ablage», sagt Reimann. Übrig bleibt, was noch zu tun ist. Aktuelles wird in einen Eingangskorb auf dem Tisch sortiert. Und alle Dinge, die später zu erledigen sind, können nach verschiedenen Organisationssystemen ebenfalls sortiert werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. März 2017 11:52 Uhr