Jahresgespräch: Nicht zu viel auf einmal fordern

Jahresgespräch: Nicht zu viel auf einmal fordern

Eine gute Vorbereitung und Strategie sind für das Jahresendgespräch fast genauso wichtig wie die eigenen Leistungen und Wünsche. Wie man am besten vorgeht.

Jahresgespräch

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Jahresendgespräch: Wer für sich eine Verbesserung erzielen will, etwa mehr Gehalt, muss strategisch vorgehen.

Einmal pro Jahr haben Chef und Mitarbeiter Zeit füreinander und besprechen, wo es in den nächsten zwölf Monaten hingehen soll. Wer für sich eine Verbesserung erzielen will, etwa mehr Gehalt, muss strategisch vorgehen. Karriereberaterin Hanne Bergen gibt Tipps:

Beim Jahresgespräch nicht alle Anliegen vorbringen

Um etwas zu erreichen, fokussiert man sich am besten auf zwei oder drei wichtige Anliegen. Der Rest wird auf das nächste Jahr vertagt. Wer zum Beispiel mehr Gehalt verhandeln will, gleichzeitig über Fortbildungen reden möchte und noch dem Chef Feedback geben will, verzettelt sich leicht. Man sollte deshalb vorher genau überlegen, was einem am Wichtigsten ist und die anderen Anliegen auf das Gespräch im nächsten Jahr vertagen.

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Vor Jahresgespräch Leistungsbilanz erstellen

Viele Vorgesetzte beginnen das Gespräch mit einer Rückschau auf das letzte Jahr. Was ist gut gelaufen? Und was nicht so? Hier ist wichtig, sicher und flüssig die eigenen Erfolge im letzten Jahr aufzählen zu können. Dabei hilft es, das Ganze vorher einmal schriftlich zu notieren. Auch hier sollten Mitarbeiter Prioritäten setzten: Alles von A bis Z chronologisch herunterzubeten, langweilt schnell. Besser ist es häufig, mit den Erfolgen zu beginnen, die man selbst für als am Wichtigsten hält.

Bei kritischem Feedback ruhig bleiben

Als nächstes kommt häufig die Feedback-Phase. Der Chef gibt Rückmeldung, wie er die Leistung des Mitarbeiters wahrgenommen hat. Ist seine Bilanz kritisch, sollten Arbeitnehmer hier sich nicht gleich verteidigen. Dann ist man schon in der Defensive. Wichtig ist, sich das Ganze anzuhören und dann zu Hause in Ruhe darüber zu reflektieren.

Ziele für das kommende Jahr vorbereiten

In vielen Gesprächen geht es im dritten Akt darum, für das kommende Jahr Zielvorbereitungen zu treffen. Hier ist die Gefahr für Mitarbeiter häufig, dass der Chef ihnen etwas aufdrückt. Wichtig ist deshalb im Vorfeld, sich gut zu überlegen, was man anbieten kann und so ein Stück weit das Ergebnis zu steuern.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. November 2016 12:04 Uhr