Kritik im Büro: Wie man richtig reagiert

Kritik im Büro: Wie man richtig reagiert

Vielen Arbeitnehmern fällt es schwer, mit Kritik an ihrer Arbeit umzugehen. Mit diesen Verhaltenstipps bewahrt man Ruhe und Souveränität.

Kritik auf der Arbeit

© dpa

Wird man auf Arbeit kritisiert, bringt sich Luft zu machen wenig, es kann sogar destruktiv sein.

Bei Niederlagen im Büro fällt es vielen Arbeitnehmern schwer, die Ruhe zu behalten. Doch laut zu schimpfen oder sich anderweitig nach außen Luft zu machen, wirkt schnell unsouverän und kann nach hinten losgehen. Vier Tipps, wie es besser geht.

1. Wut und Aufregung nicht zeigen

Panik oder Wut sollten Berufstätige lieber für sich behalten, empfiehlt die Karriereberaterin Doris Märtin aus Diedorf-Anhausen bei Augsburg. Das erscheint im Eifer des Gefechts oft leichter gesagt, als getan. Die gute Nachricht: Ruhe zu bewahren, lässt sich trainieren. Bis dahin helfen ein paar Tricks.

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2. Erstmal bis fünf zählen

Um sich bei großer emotionaler Aufregung schnell zu beruhigen, kann es helfen, im Geist langsam bis fünf zu zählen oder einen Schluck Wasser zu trinken. Wer die Flasche vorher in Gedanken öffnet und sie ruhig zum Mund führt, schafft sich noch mehr innere Ruhe. Doch Vorsicht: Zu lange sollte die Kunstpause nun auch wieder nicht dauern.

3. Nicht mit den Fingern ins Gesicht

Auf jeden Fall sollten Arbeitnehmer ihre Hände ruhig halten und sich nicht aus Verlegenheit mit den Fingern im Gesicht herumfahren. Denn das zeige Schwäche. Der nervöse Griff ins Haar ist eine weitere beliebte Geste bei Kritik vom Chef.

4. Neutrale Sätze formulieren

Als erste Reaktion biete es sich außerdem an, erst einmal neutrale Sätze wie «Danke, dass Sie mich darauf hinweisen» zu formulieren. Damit zeigen Arbeitgeber, dass sie kritikfähig sind und verschaffen sich etwas Zeit, um sich zu beruhigen und angemessen auf die Kritik zu antworten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. Juli 2018 15:43 Uhr

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