Hitzschlag: Bauarbeiter sind besonders gefährdet

Hitzschlag: Bauarbeiter sind besonders gefährdet

Bauarbeiter müssen bei heißem Wetter aufpassen, dass sie keinen Hitzschlag erleiden. Dachdecker, Straßenbauer und Maurer sollten Warnzeichen beim Arbeiten im Freien unbedingt ernst nehmen, rät die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft in Berlin.

Bauarbeiter müssen sich vor Hitzschlag schützen

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Bauarbeiter müssen wegen der Hitze derzeit besonders viel trinken - am besten leicht gekühltes Mineralwasser. (Bild: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/dpa/tmn)

Dazu gehören Übelkeit und Schwindel. Reagieren sie nicht rechtzeitig, kann das lebensgefährlich sein. So kommt es leicht zu Unfällen, wenn die Hitze Bauarbeiter benommen macht. Zudem kann ein Hitzschlag das Gehirn und die Nieren schädigen.
Um einem Hitzschlag vorzubeugen, müssten Bauarbeiter darauf achten, dass sie genug trinken. An heißen Tagen sei es ratsam, während der Arbeit bis zu vier Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen - am besten leicht gekühltes Mineralwasser. Denn durch das Schwitzen fehlten dem Körper schnell Mineralstoffe.

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Bauarbeiter sollten außerdem ihre Haut gut vor der Sonne schützen. Untersuchungen zufolge nehmen sie durch ihre Arbeit im Freien deutlich mehr UV-Strahlen auf als andere Arbeitnehmer. Das erhöht ihre Hautkrebsgefahr. Ein Muss für Beschäftigte auf dem Bau sei daher eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor um 30. Außerdem sollten sie nicht mit freiem Oberkörper arbeiten, um ihre Haut zu schonen. Und auch bei Hitze gehört der Helm auf den Kopf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. Februar 2011 15:15 Uhr