Stress im Job: Wer leidet, darf auch jammern

Stress im Job: Wer leidet, darf auch jammern

Stress im Beruf nicht verdrängen: Von Zeit zu Zeit hilft es, sein Leid mit Kollegen zu teilen. Dauerhaft ist das keine Lösung.

Verzweifelung

© photocase.com

Berliner sind dafür berühmt: Jammern und Klagen. Trotzdem wird im Beruf eigenes Leid oft totgeschwiegen.

«Jammern hilft nicht» ist bei Frust im Job das falsche Motto. Wenn die Angst vor Kündigungen im Betrieb umgeht, könne es aber durchaus helfen, sich im Kollegenkreis gegenseitig auszutauschen und anderen einmal sein Leid zu klagen.

Jammern in Maßen genießen

Das sagt der Psychologe Manuel Tusch aus Köln. Allerdings dürften Betroffene es dabei nicht übertreiben. Wenn alle einander ständig die Ohren vollheulen, könne das auch nach hinten losgehen: «Man darf sich nicht gegenseitig reinreiten.»

Bei Frust nach Lösung suchen

Frust und Angst zu verdrängen, sei aber die falsche Devise, betont Karriereberater Tusch. «Man muss seine Befindlichkeiten schon ernst nehmen.» Allerdings müsse klar sein, dass Jammern keine Lösung der Probleme ist. Im zweiten Schritt sollten Mitarbeiter sich also fragen, was sie ändern können, um ihre Sorgen loszuwerden.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. Juli 2018 15:25 Uhr