Urlaubswünsche untereinander absprechen

Urlaubswünsche untereinander absprechen

Bei der Urlaubsplanung sind Egotrips unangebracht. Andererseits droht ewigen Ja-Sagern der Burnout. So finden Sie den goldenen Mittelweg.

Urlauber am Strand

© dpa

Sommer, Sonne, Strand - erholungsbedürftig sind die meisten. Deshalb sollte man bei der Planung auch auf Kollegen achten.

Bei der Urlaubsplanung am Arbeitsplatz kann es leicht Ärger geben. Das gilt vor allem dann, wenn einzelne Kollegen keine Rücksicht auf andere nehmen.

Teamplayer statt Einzelkämpfer

«In einigen Firmen gilt die Regel 'Wer zuerst kommt, mahlt zuerst'», erklärt die Etikette-Trainerin Bettina Angerer aus Norderstedt bei Hamburg. «Aber das ist wie die Liege mit dem Handtuch zu reservieren im Urlaub.» Fairer sei, sich abzusprechen und sich zum Beispiel an Feiertagen abzuwechseln, an denen am liebsten alle Urlaub hätten: «In einem Jahr hat der eine frei, im nächsten Jahr der andere.»

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Fair, aber bestimmt

Sich abzustimmen sei in jedem Fall das «erwachsenere Verhalten». «Und es gibt auch viele Führungskräfte, die das schätzen.» Zu viel Rücksichtnahme auf andere kann allerdings auch von Nachteil sein: «Wer immer wieder zurücksteckt, kann das nach einiger Zeit kaum noch ändern», sagt Angerer.
Die eigenen Wünsche höflich, aber bestimmt zu äußern, sei deshalb die beste Variante. «Wichtig ist einerseits klare Kommunikation, andererseits sollte man auf pauschale Vorwürfe wie 'Weihnachten habe ich nie frei' verzichten.» Der Vorgesetzte sollte sich beim Streit um die Urlaubsplanung möglichst erst einschalten, wenn er gefragt wird.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2009 18:01 Uhr

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