Bewerbung und Gespräch: Wann dürfen Bewerber nachhaken?

Bewerbung und Gespräch: Wann dürfen Bewerber nachhaken?

Ab wann Jobsuchende nach dem Stand fragen dürfen, hängt von der Firmengröße ab. Beim Vorstellungsgespräch ist es einfacher - wenn man die Frage zum richtigen Zeitpunkt stellt.

Tipps für Bewerber

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Jobsuchende geben sich viel Mühe mit ihrer Bewerbung - doch dann kommt keine Reaktion. Zwei bis vier Wochen sollten sie der Firma dann Zeit geben, bevor sie nachhaken.

Die Bewerbung ist abgeschickt oder das Vorstellungsgespräch gelaufen: Am liebsten hätten Jobsuchende gleich eine Reaktion. Doch oft müssen sie sich gedulden. Was ist normal, und ab wann können Bewerber nachhaken?

Bei großer Firma nach vier Wochen nachfragen

Ab wann man nachhaken kann, ist eine Frage der Unternehmensgröße, sagt Karriereberaterin Maja Skubella aus Hamburg. «Bei sehr großen Unternehmen würde ich es erst nach vier Wochen machen.» So lange dauere es mitunter, bis alle beteiligten Personen in der Firma die Unterlagen gesichtet haben. Bei kleineren Unternehmen sei eine Nachfrage nach zwei Wochen erlaubt. Sie empfiehlt, sich telefonisch in der Personalabteilung zu erkundigen. Wichtig: Immer freundlich nachfragen, statt fordernd aufzutreten und sich zu beschweren, dass man keine Antwort bekommen hat.

Nach Vorstellungsgespräch Verfahren erfragen

Auch nach dem Bewerbungsgespräch müssen Jobsuchende sich noch einmal gedulden. Um hier nicht in die gleiche Situation zu kommen, fragt man am besten am Ende des Vorstellungsgesprächs nach, wie das weitere Verfahren aussieht. Viele vergessen das jedoch in der Aufregung, sagt Skubella.

Vier bis sechs Monate bis zum Arbeitsvertrag

Wer sich das erste Mal bewirbt, kommt oft aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie lange das alles dauert. «Vier bis sechs Monate muss man in der Regel einplanen», sagt Skubella. So lange dauere es häufig vom Absenden der Bewerbungsunterlagen bis zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrags.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 28. April 2017 23:45 Uhr